HEALTH ECONOMY
Graz fördert Gründer © Uni Graz/Lunghammer

Gesundes Altern und demografischer Wandel stehen im Zentrum eines neuen Gründerzentrums an der Grazer Universität.

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Gesundes Altern und demografischer Wandel stehen im Zentrum eines neuen Gründerzentrums an der Grazer Universität.

Redaktion 16.04.2021

Graz fördert Gründer

Gründerzeit an der Uni Graz: Für „Unicorn” als Zentrum für Start-ups wurden am Campus 12 Mio. Euro investiert.

••• Von Katrin Pfanner

GRAZ. Demografischer Wandel und gesundes Altern sollen die Schwerpunkte für eine Gründerzeit an der Universität Graz sein. Steirische Start-ups, universitäre Spin-offs und Forscher und Studierende sollen in einem neuen Zentrum namens „Unicorn” ein Stück näher zusammenrücken. Auf rund 2.900 m² werden Co-Working Spaces, Büros, Veranstaltungsflächen und Serviceleistungen geboten. In den Um- und Zubau eines Altbestands in unmittelbarer Nähe zum Uni-Hauptgebäude wurden rund 12 Mio. € investiert.

Professionelle Infrastruktur

Geht es nach den Vorstellungen der Universität Graz, dann sollen innovative steirische Start-ups in Zukunft auch als Unicorn, das heißt als Unternehmen, die mehr als eine Mrd. Euro wert sind, aus dem universitären Umfeld hervorgehen. Gelingen soll das mithilfe einer professionellen Infrastruktur mit gleichem Namen in der Grazer Schubertstraße.

„Die Idee des Unternehmertums ist noch nicht so ausgeprägt; wir sind uns aber sicher, dass das Zentrum ein wichtiger Meilenstein für die Karrieren von vielen werden wird, die hier an unserer Uni studieren”, zeigte sich Rektor Martin Polaschek von dem ambitionierten Projekt überzeugt.
„Mit Unicorn gibt es jetzt mitten am Universitätscampus einen Begegnungsort für Wissenschaft und Wirtschaft, der einer der kreativsten und lebendigsten Zentren der Stadt sein soll”, sagte Peter Riedler, Vizerektor für Finanzen und Standortentwicklung der Uni Graz. Er war im vergangenen Jahrzehnt die treibende Kraft hinter dem Projekt. Unter den ersten Mietern ist auch Innophore, ein Spin-off-Unternehmen der Universität Graz, das bereits im Vorjahr mit seiner AI-Screeningmethode nach einem Wirkstoff-Kandidaten u.a. für das SARS-CoV-2-Virus Aufsehen erregt hat.

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