HEALTH ECONOMY
Impf-Dämpfer für Valneva © APA/AFP/Justin Talis

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA will noch genauere Informationen zum Valneva-Impfstoff.

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Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA will noch genauere Informationen zum Valneva-Impfstoff.

Redaktion 29.04.2022

Impf-Dämpfer für Valneva

Französisch-österreichisches Unternehmen Valneva muss auf Zulassung von Corona-Impfstoff doch länger warten.

WIEN / LYON / AMSTERDAM. Eine etwaige EU-Zulassung des Covid-19-Totimpfstoffs vom austro-französischen Unternehmen Valneva lässt weiter auf sich warten. Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der EU-Arzneimittelagentur EMA fordere weitere Daten und Begründungen für eine bedingte Marktzulassung. „Wir sind enttäuscht, dass die EMA unsere Anträge bisher nicht als ausreichend angesehen hat”, sagt Valneva-Chef Thomas Lingelbach. „Wir sind nach wie vor fest entschlossen, gemeinsam mit den Aufsichtsbehörden auf eine Produktzulassung hinzuarbeiten.”

Viele Menschen warten

VLA2001 sei der einzige inaktivierte Covid-19-Impfstoffkandidat, und es gebe viele Menschen, die sich einen traditionelleren Impfstoffansatz wünschen. Wenn das CHMP die Antworten akzeptiert, rechnet das Unternehmen mit einer bedingten Marktzulassung noch in diesem Quartal. Der Impfstoff von Valneva erhielt am 14. April die Zulassung von der medizinischen Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Arzneimittel in Großbritannien. Ein wichtiger Bestandteil des Impfstoffs ist ein rekombinantes Humanalbumin der Firma Albumedix Ltd. Die beiden Unternehmen kündigten eine Verlängerung ihrer Zusammenarbeit an. (kagr)

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