HEALTH ECONOMY
Impfdosen sollen künftig pünktlich kommen © APA/Helmut Fohringer

Österreich hat besonders viel ­Impfstoff bei AstraZeneca bestellt.

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Österreich hat besonders viel ­Impfstoff bei AstraZeneca bestellt.

Redaktion 10.09.2021

Impfdosen sollen künftig pünktlich kommen

LONDON/BRÜSSEL/WIEN. Die EU-Kommission und die Pharmafirma AstraZeneca haben ihren laufenden Rechtsstreit zur Lieferung von Corona-Impfdosen beigelegt. Damit werde die Lieferung von 200 Mio. ausstehenden Dosen bis März 2022 garantiert. Die EU-Kommission hatte Ende April juristische Schritte gegen AstraZeneca eingeleitet. Der britisch-schwedische Hersteller hatte die Lieferungen von Corona-Impfstoff an die Europäische Union in den Monaten zuvor immer wieder einseitig – unter Verweis auf Produktionsprobleme – gekürzt.

70 Prozent in EU geimpft

„Obwohl wir diese Woche den wichtigen Meilenstein der vollständigen Impfung von 70 Prozent der erwachsenen Bevölkerung der EU erreicht haben, gibt es große Unterschiede zwischen den Impfquoten, und die kontinuierliche Verfügbarkeit von Impfstoffen, inklusive von AstraZeneca, bleibt ausschlaggebend”, sagte Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides. AstraZeneca-Vizepräsident Ruud Dobber sagte, er freue sich sehr, „dass wir ein gemeinsames Verständnis erzielen konnten”. (red/ag)

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