HEALTH ECONOMY
Investitionen in die Medizin der Zukunft © ARGE Moser Architects + Ingenos/zoomvp
© ARGE Moser Architects + Ingenos/zoomvp

Redaktion 22.01.2021

Investitionen in die Medizin der Zukunft

Rund 130 Mio. Euro soll das Zentrum für Translationale Medizin und Therapien beim AKH in Wien kosten.

••• Von Martin Rümmele

WIEN. Bund und Stadt Wien investieren rund 130 Mio. € in ein neues Forschungszentrum für Translationale Medizin und Therapien, das dem Konzept „Vom Labor zum Krankenbett und zurück ins Labor” folgt. Auf rund 14.000 m² Nutzfläche soll das Zentrum Möglichkeiten für einen Wissenstransfer und als Drehscheibe für mehrere Grundlagenwissenschaften und Universitätskliniken von Medizinuniversität Wien und AKH Wien fungieren und eine geschlossene Kette – von der experimentellen Laboruntersuchung bis zur Klinischen Phase I/II-Forschung – in einem Gebäude verbinden. Damit soll auch eine wichtige Basis geschaffen werden für die weitere Zusammenarbeit von Grundlagenforschung und Wirtschaft.

Die Infrastruktur des neuen Zentrums ermöglicht, dass neue Forschungserkenntnisse möglichst rasch in Therapien, beispielsweise von kardiovaskulären, immunologischen oder Krebserkrankungen, einfließen und moderne Diagnostika und innovative Therapiestrategien entwickelt werden können. Läuft alles planmäßig, kann das neue Forschungszentrum 2025 in Betrieb gehen.
Seit Kurzem ist der EU-weite Wettbewerb für die Generalplanung des Zentrums für Translationale Medizin und Therapien entschieden: Die Bietergemeinschaft Moser Architects und Ingenos aus Wien ging als Sieger aus insgesamt fünf Projekteinreichungen in der zweiten Stufe hervor. Aufbauend auf dem Wettbewerbskonzept, startet nun die Planung des neuen Zentrums am gemeinsamen Standort von AKH Wien und Medizinuniversität Wien im 9. Wiener Gemeindebezirk.

Meilenstein für Politik

„Mit dem Projekt werden bestmögliche Rahmenbedingungen für hervorragende Lehr- und Forschungsleistungen geschaffen”, sagt Wissenschaftsminister Heinz Faßmann (ÖVP). „Mit diesem Projekt wird garantiert, dass die Patientenversorgung am Medizinstandort Wien und dem AKH Wien weiterhin in der bestmöglichen Qualität erfolgt”, ergänzt Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ).

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