HEALTH ECONOMY
Kasse bekämpft Verschwörungstheorien © Georg Wilke

ÖGK-Direktor Bernhard Wurzer ­diskutierte mit Fachleuten.

© Georg Wilke

ÖGK-Direktor Bernhard Wurzer ­diskutierte mit Fachleuten.

Redaktion 04.02.2022

Kasse bekämpft Verschwörungstheorien

WIEN. Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) widmet sich dem Thema der Verschwörungstheorien rund um das Thema Corona. Die ÖGK lud dazu den deutschen Experten für Verschwörungsmythen, Jan Skudlarek, zu einem Hintergrundgespräch. Der Philosoph geht davon aus, dass die Impfpflicht zu einer kurzfristigen Zunahme des Widerstands bei den Impfgegnern führen wird, dieser werde aber wieder „abebben”.

Ängste ernst nehmen

Generaldirektor Bernhard Wurzer fragte, wie es passieren könne, dass Menschen völlig irrational an Verschwörungstheorien glauben – etwa der Erzählung, dass in einer Impfstoff-Ampulle ein „Chip” enthalten sei. Skudlarek führte aus, Verschwörungstheorien hätten für manche Personen eine bestimmte Funktion. Wenn jemand etwa in eine Impfspritze hineinschauen möchte, dann könne es etwa um ein Kontrollbedürfnis oder Sicherheitsbedürfnis gehen. Dieses Kontrollbedürfnis sollte man thematisieren – also die Fragen, die hinter der Verschwörungstheorie stehen. Oft gehe es auch um existenzielle Sorgen. (red)

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