HEALTH ECONOMY
Kliniken fusionieren © Vinzenz Gruppe/P. Mayr

Michael Heinisch (Vinzenz Gruppe) führt Spitäler und Gesundheitseinrichtungen von Frauenorden zusammen.

© Vinzenz Gruppe/P. Mayr

Michael Heinisch (Vinzenz Gruppe) führt Spitäler und Gesundheitseinrichtungen von Frauenorden zusammen.

Redaktion 11.12.2020

Kliniken fusionieren

Die Vinzenz Gruppe wächst weiter. Jetzt gibt es ein gemeinsames Dach für die Innviertler Ordensspitäler.

••• Von Martin Rümmele

LINZ / WIEN. Die „Tau.Gruppe” der Franziskanerinnen von Vöcklabruck und die Vinzenz Gruppe werden ihre beiden Krankenhäuser St. Josef Braunau und Barmherzige Schwestern Ried in eine gemeinsame Gesellschaft einbringen. Die künftige „Ordensklinikum Innviertel Holding GmbH” wird einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des Gesundheitsstandorts Innviertel leisten, teilten die Ordenseinrichtungen am Montag mit.

Gleiche Anteile

Die „Tau.Gruppe” und die Vinzenz Gruppe werden jeweils zur Hälfte an der Ordensklinikum Innviertel Holding GmbH beteiligt sein. Die derzeitigen Betriebsgesellschaften werden weiterhin Rechtsträger der auch künftig selbstständigen Spitäler St. Josef Krankenhaus Braunau und Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried sein.

Die Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen und die damit verbundenen Ansprüche an ein Krankenhaus hätten sich in den vergangenen Jahren stark verändert, sagten die Geschäftsführer Johann Stroblmair (Tau.Gruppe) und Michael Heinisch (Vinzenz Gruppe). Medizinische Spezialisierung und Kooperationen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Gleichzeitig müssen Krankenhäuser außerhalb der Ballungsräume immer größere Anstrengungen unternehmen, um genügend Fachkräfte zu gewinnen.

Kampf um Fachkräfte

„Mit der Gründung der Holding leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der medizinischen Qualität in der wohnortnahen Patientenversorgung des Innviertels”, erklärte Heinisch den Schritt. „Mit diesem Schritt wird es uns auch gelingen, eine der großen Herausforderungen zu bewältigen – nämlich genügend Fachkräfte zu gewinnen”, bekräftigte ­Stroblmair.

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