HEALTH ECONOMY
Kompetenz stärken © Sanofi/Luzia Derflinger

Präsentation des Jahrbuchs durch Rolf Gleißner (WKO), Peter Lehner (SVS), Sabine Loho und Wolfgang Kaps (Sanofi).

© Sanofi/Luzia Derflinger

Präsentation des Jahrbuchs durch Rolf Gleißner (WKO), Peter Lehner (SVS), Sabine Loho und Wolfgang Kaps (Sanofi).

Redaktion 21.01.2022

Kompetenz stärken

Pharmafirma Sanofi und WKÖ präsentierten das Jahrbuch für Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft 2021.

••• Von Martin Rümmele

WIEN. „Gesundheitskompetenz hat mehr Auswirkungen auf die Gesundheit, als das Gesundheitssystem: Wie viel ich trinke, rauche, esse und mich bewege – das sind Faktoren, die auch eine Rolle spielen, wie schwer man an Covid-19 erkrankt”, erklärt Rolf Gleißner, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer. Die WKO ist neben Sanofi Herausgeber des Jahrbuch für Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft. Schwerpunkt heuer: „Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung”.

„Wille zur Gestaltung”

Wie sehr man sich generell irren könne, zeige die aktuelle Entwicklung, sagte Wolfgang Kaps, Geschäftsführer von Sanofi Österreich, zu Beginn der Podiumsdiskussion zur Präsentation: „Vor einem Jahr standen wir hier und sagten: Da ist ein Licht am Ende des Tunnels. Aber das Licht am Ende des Tunnels war ein entgegenkommender Zug – die Omikron-Variante.” Im Gesundheitsbereich brauche es den Willen, zu gestalten und Kooperation. „Damit haben wir in den vergangenen Jahren Einzigartiges erreicht und uns zukunftsfit gemacht. Mit dem Gesundheitsjahrbuch stoßen wir immer wieder aufs Neue aktuelle Themen an, um diese gemeinsam weiterzugestalten”, sagte Kaps. Das Gesundheitsjahrbuch bietet seit 2009 jährlich einen kompakten Überblick über die relevanten gesundheitspolitischen und gesundheitswirtschaftlichen Trends und Ereignisse des jeweils vergangenen Jahres.

Bei der Präsentation diskutierten Expertinnen und Experten über die Notwendigkeit von Gesundheitskompetenz, den Umgang mit Fake News, E-Health und die Rolle der Pflege in der Pandemie. Nach einem Einblick zur Ermittlung von Gesundheitsrisiken von Hans-Peter Hutter, stellvertretender Leiter der Abteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizin am Zentrum für Public Health der Meduni Wien, diskutierten Barbara Klemensich (Vinzenz Gruppe), Cornelia Lass-Flörl (Medizinische Universität Innsbruck – Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie), Peter Lehner (Dachverband der Sozialversicherungsträger) und Sigrid Pilz (Wiener Patientenanwältin) über die Themenfelder.

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