HEALTH ECONOMY
Netzwerk gründet Innovation Hub © PantherMedia/sdecoret

Unter dem Dach von EIT Health vernetzen sich Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Gesundheitsträger, um neue Konzepte und Produkte zu entwickeln.

© PantherMedia/sdecoret

Unter dem Dach von EIT Health vernetzen sich Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Gesundheitsträger, um neue Konzepte und Produkte zu entwickeln.

Redaktion 14.05.2021

Netzwerk gründet Innovation Hub

Heimische Top-Firmen gründen Innovationshub unter dem Dach des größten europäischen Gesundheitsnetzwerks.

••• Von Katrin Pfanner

WIEN. Mit 150 führenden Akteuren aus dem europäischen Gesundheitssystem und mehr als 1.000 angegliederten Start-ups bildet das vom Europäischen Institut für Innovation und Technologie (EIT) initiierte und von der EU geförderte „EIT Health” das größte europäische Innovationsnetzwerk seiner Art. Nun hat die Hauptversammlung der EIT Health-Partner mit Mehrheit dafür gestimmt, die bisherigen sechs europäischen Knotenpunkte um einen siebenten in Österreich zu erweitern.

Sechs Gründungspartner

Die sechs österreichischen Gründungspartner – AIT Austrian Institute of Technology, Boehringer Ingelheim RCV, SanusX (ein Corporate Start-up der Uniqa Insurance Group), Kapsch BusinessCom, die Wild Gruppe und das Wiener Gründerservice INiTS – gründen nun innerhalb des EIT Health das Co-Location Center (CLC) Austria. Das Ziel dieses Innovationshubs mit Sitz in Wien ist es, das europäische Netzwerk regional zu verankern und dadurch ein Innovations-Ökosystem zu schaffen, um das Innovationspotenzial von Spitzenforschung für Gesundheitstechnologien zur Gesundheitsversorgung, Diagnose und Vorsorge zu heben und für einen raschen Markteintritt umzusetzen.

Der Fokus liegt dabei auf markt- und anwendungsnaher Forschung für patientenorientierte Lösungen und einer raschen Umsetzung von Prototypen in marktreife Produkte. Im EIT Health sind daher neben Industrie und angegliederten Entrepreneuren in Start-ups auch Universitäten, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Gesundheitsträger vertreten. Gemeinsam sollen neue Produkte und Dienstleistungen schneller auf den europäischen Markt gebracht werden. Junge Unternehmen werden zudem gezielt gefördert und neue Bildungs­angebote verfügbar gemacht.

Starke Branche

„Österreich bietet dafür gute Voraussetzungen: Wir haben eine leistungsfähige Indus­trie, starke Life Science-Cluster und ein gut ausgebautes Gesundheitssystem. Gleichzeitig haben wir auch großen Bedarf an Neuerungen im Bereich Digitalisierung”, erklärt Philipp von Lattorff, Generaldirektor des Boehringer Ingelheim RCV mit Sitz in Wien.

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL