HEALTH ECONOMY
Neue Lieferverträge für möglichen Impfstoff © APA/AFP/Natalia Kolesnikova

Weltweit wird derzeit massiv an einem Corona-Impfstoff geforscht.

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Weltweit wird derzeit massiv an einem Corona-Impfstoff geforscht.

Redaktion 25.09.2020

Neue Lieferverträge für möglichen Impfstoff

BRÜSSEL. Die Pharmakonzerne Sanofi und GlaxoSmithKline (GSK) haben sich vertraglich mit der EU-Kommission auf die Lieferung von bis zu 500 Mio. Dosen eines möglichen Corona-Impfstoffs geeinigt; die Beantragung der Zulassung erwartet Sanofi im ersten Halbjahr 2021. Über den Kaufpreis wurde nichts bekannt. Zuvor hatten der französische Sanofi-Konzern und die britische GSK mitgeteilt, dass eine Impfdosis weniger als 10 € kosten soll.

Produktion in Europa

EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides erklärte, angesichts steigender Corona-Infektionszahlen sei ein wirksamer Impfstoff wichtiger denn je. Mit dem neuen Vertrag wüchsen die Chancen, dass Menschen in der EU und weltweit nach und nach ihr Alltagsleben wieder aufnehmen könnten.

Der Impfstoff soll nach Angaben von Sanofi allen EU-Ländern zur Verfügung stehen und in Produktionsstätten in Belgien, Italien, Deutschland und Frankreich hergestellt werden. Die EU hatte bereits einen Vertrag mit dem Pharmakonzern AstraZeneca geschlossen. (red/ag)

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