WIEN. Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) rechnet für das laufende Jahr mit einem Bilanzverlust von 386 Mio. €. Das ergibt die vierteljährliche Gebarungsvorschaurechnung für November.
Steigende Kosten
Grund für das Minus sind laut der ÖGK die wirtschaftlich schwierige Situation und die aktuell hohe Inflation. Außerdem würde der niedergelassene Bereich, der größte Brocken für die Krankenkasse, die Defizite in der Spitalsversorgung auffangen und daher mehr kosten.
Auch in die Krankenanstaltsfonds zahlte die ÖGK in diesem Jahr mehr ein. Im Jahr 2023 sind es insgesamt 4,7 Mrd. €, das sind somit 330 Mio. € beziehungsweise 7,4% mehr als im Vorjahr.
Insgesamt verwaltet die beitragsfinanzierte Krankenkasse ein Budget von 18,7 Mrd. €, der Verlust macht demnach zwei Prozent aus. Der größte Anteil der Beitragseinnahmen geht mit 30% in den niedergelassenen Bereich. (kagr)
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