HEALTH ECONOMY
OptimaMed investiert © SeneCura

OptimaMed-Geschäftsführer Anton Kellner (li.) stellte das neue Projekt vor.

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OptimaMed-Geschäftsführer Anton Kellner (li.) stellte das neue Projekt vor.

Redaktion 20.05.2016

OptimaMed investiert

Die SeneCura-Tochter OptimaMed baut in Wiener Neustadt für 6 Mio. Euro ein neues Zentrum für ambulante Rehabilitation.

WIENER NEUSTADT. Die zur SeneCura-Gruppe gehörende OptimaMed baut das Angebot an Rehabilitationseinrichtungen in Österreich weiter aus: Anfang 2017 geht in Wiener Neustadt ein Zentrum für ambulante Rehabilitation in Betrieb. Damit wird ein weiterer Meilenstein für den Ausbau des Gesundheitsangebots in Wiener Neustadt verwirklicht, wurde nun bei der Vorstellung des Projekts betont.

Ab Anfang 2017 werden hier Menschen mit unterschiedlichen chronischen Erkrankungen behandelt. „Menschen mit physischen und psychischen Erkrankungen – vor allem, wenn diese chronisch sind – sind häufig zwiegespalten: Einerseits möchten sie ihre Krankheit natürlich behandeln lassen, andererseits müssen sie aber auch ihren Alltag bewältigen. Dazu gehört die Berufstätigkeit und der Haushalt, aber auch das Familienleben. Ein mehrwöchiger oder gar noch längerer Rehabilitationsaufenthalt ist deshalb nicht für alle Menschen mit chronischen Erkrankungen eine Option”, erklärt OptimaMed-Geschäftsführer Anton Kellner. „Eine ambulante Rehabilitation in Wohnortnähe ermöglicht es, Genesung und Alltag unter einen Hut zu bringen.”

Einrichtung im Stadtzentrum

Besonders wichtig für den Erfolg einer ambulanten Rehabilitation – wie auch bei anderen Rehabilitationsangeboten – ist, dass die Behandlungen regelmäßig durchgeführt werden. Je nach Erkrankung und Behandlungsmethoden sind zweieinhalb bis fünf Therapieeinheiten an bis zu vier Tagen pro Woche vorgesehen. Damit Patientinnen und Patienten ihren gewohnten Alltag trotzdem möglichst wenig an die Behandlung anpassen müssen, sind kurze Wege zum Rehabilitationszentrum essenziell. Auf einer Fläche von 4.500 m² werden zusätzlich zu einem großen Bewegungsbereich inklusive Therapiebecken auch Räumlichkeiten für Behandlungsgespräche eingerichtet. „Insgesamt werden wir sechs Millionen Euro in die Errichtung des ambulanten Rehabilitationszentrums investieren und 40 neue Arbeitsplätze schaffen”, sagt Kellner. Die SeneCura Gruppe betreibt über 75 Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen in Österreich. (rüm)

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