HEALTH ECONOMY
Pandemie bremst Hilfe © Krebshilfe/Stefan Diesner

Symbolische Scheckübergabe an die Österreichische Krebshilfe: „Ergebnis der Spendenaktion Pink Ribbon 2020”.

© Krebshilfe/Stefan Diesner

Symbolische Scheckübergabe an die Österreichische Krebshilfe: „Ergebnis der Spendenaktion Pink Ribbon 2020”.

Redaktion 26.02.2021

Pandemie bremst Hilfe

Monatsschwerpunkt Krebs – Teil 4 Corona bremst das Spendenaufkommen der Krebshilfe; das Angebot bleibt bestehen.

WIEN. Die Spenden aus der Pink Ribbon-Aktion 2020 liegen coronabedingt mit 379.000 € um ca. 40% deutlich unter den früheren Jahresergebnissen. Diese Entwicklung war zwar abzusehen, ist für die Österreichische Krebshilfe und damit für in Not geratene Brustkrebspatientinnen aber ein großes Problem, teilt die Organisation mit. Denn die Spenden aus der Aktion werden dringend für die Soforthilfe für Betroffene gebraucht, und der Bedarf an Unterstützung ist seit Beginn der Pandemie drastisch – um rund 35% – gestiegen.

Beratungsangebot online

Aufgrund der Covid-19-Situation können zudem keine herkömmlichen Beratungsveranstaltungen für Krebspatienten stattfinden. Trotzdem ist der Informationsbedarf so groß wie nie. Nun entstand mit den mittlerweile geschlossenen Facebook-Gruppen „Brustkrebs”, „Brustkrebs Österreich” und „Metastasierter Brustkrebs Österreich” – die insgesamt rund 4.000 Mitglieder repräsentieren – die Idee zu einer völlig neuen Art von „Kongress”: Dem ersten „Brustkrebs Online Dialog” im Vorfeld des internationalen Frauentags am 8. März 2021. Das Aktionspaket beinhaltet Broschüren, ein Online-Meeting und einiges mehr. Die Veranstaltung findet am 5. und 6. März statt. (rüm)
www.krebshilfe.net

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