HEALTH ECONOMY
Pandemie-Umfrage © y-doc

Nicht die Zahl der Patienten ging in den Arztordinationen stark zurück, sondern das Terminmanagement wurde besser.

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Nicht die Zahl der Patienten ging in den Arztordinationen stark zurück, sondern das Terminmanagement wurde besser.

Redaktion 04.11.2022

Pandemie-Umfrage

Eine positive Folge der Pandemie: Das Terminmanagement von Ärzten wurde besser – und Wartezeit bleibt Info-Zeit.

WIEN. Wer seit Beginn der Corona-Pandemie einen Arzt aufsucht, kann mitunter das Gefühl haben, dass weniger Patienten im Wartezimmer sitzen und dass man selbst nicht so lange warten muss wie vor der Pandemie. Der Marktführer im Bereich Wartezimmer TV, y-doc, wollte wissen, ob die Coronapandemie dazu beigetragen hat, dass eventuell weniger Patienten einen Arzt aufsuchen. Und ob weniger Patienten Wartezimmer TV nutzten.

Tatsächlich hat sich die Zahl nur geringfügig reduziert, nämlich um rund 5%. Gleichgeblieben ist, dass die Patienten auch in Zeiten von Covid-19 in hohem Ausmaß die Möglichkeit nutzen, sich via Wartezimmer TV zu informieren. Dies geht aus zwei Befragungen hervor, die im Frühjahr 2019 während der Grippezeit und im Herbst 2021 während der Corona-Pandemie durchgeführt wurden.
Im Frühjahr 2019 lebten in Österreich 6.354.000 Menschen im Alter von 14 bis 69 Jahren. 3.540.000 von ihnen hatten im Befragungszeitraum zumindest einmal einen niedergelassenen Arzt aufgesucht. Davon hatte knapp die Hälfte (1.487.000 Personen) bei durchschnittlich 3,4 Arztbesuchen Wartezimmer TV gesehen, was 5 Mio. Brutto-Kontakte pro Monat ergibt. Dies entspricht einer Patienten-Reichweite von 42%. Damit erreicht Wartezimmer TV 23% der Gesamtbevölkerung (nationale Reichweite). Im Herbst 2021 erzielten dann 4,3 Mio. Brutto-Kontakte eine Patienten-Reichweite von 42% beziehungsweise eine nationale Reichweite von 22%.

Angepasste Taktfrequenz

Warum aber erscheinen Wartezimmer während der Pandemie leerer gewesen zu sein? Viele Ärzte sind während der Pandemie dazu übergegangen, ihr Terminmanagement zu optimieren, damit sich nur wenige Menschen gleichzeitig im Wartezimmer aufhalten. So wurden die Patienten in einem engeren Zeitfenster bestellt und die Taktfrequenz wurde besser an den erwartbaren Zeitaufwand angepasst. „Daher geben auch etwa gleich viele Patienten bei den Umfragen an, das Programm wahrgenommen zu haben”, sagt Michael F. Richter, CEO von y-doc Wartezimmer TV. (red)

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