HEALTH ECONOMY
Wechsel steht an © PremiQaMed Group (2)

Martin Fuchs folgt Anfang 2023 auf Julian Hadschieff als CEO der Premiqamed.

© PremiQaMed Group (2)

Martin Fuchs folgt Anfang 2023 auf Julian Hadschieff als CEO der Premiqamed.

Redaktion 14.10.2022

Wechsel steht an

Sie ist Österreichs größte Privatkliniken-Gruppe mit 2.000 Beschäftigten. Jetzt erhält die Premiqamed einen neuen Chef.

••• Von Martin Rümmele

WIEN. Julian Hadschieff, Gründer der Privatklinikengruppe Premiqamed, langjähriger Fachgruppenobmann der privaten Gesundheitsbetriebe und einst Motor für die Gründung von Landesklinikenholdings, hat Österreichs Spitalslandschaft in den vergangenen Jahrzehnten geprägt, wie kaum ein anderer. Jetzt rüstet er für seinen Rückzug.

Positive Bilanz

Die Uniqa-Tochter Premiqamed Group ordnet die Führungsspitze neu. Mit 1. Jänner 2023 übernimmt Martin Fuchs (54) den Vorsitz der Geschäftsführung von Unternehmensgründer Hadschieff, der sich nach 32 Jahren aus dem Unternehmen zurückzieht. Zu der Gruppe von Gesundheitsbetrieben gehören fünf Privatkliniken mit angeschlossenen Ordinations­zentren ein Ambulatorium sowie als PPP-Modelle eine Rehabilitationsklinik und ein Gesundheitszentrum mit insgesamt rund 2.000 Beschäftigten. Der studierte Betriebswirt Fuchs ist bereits seit 1995 im Gesundheitsbereich tätig. Seit 2013 ist er Teil der Geschäftsführung der Gruppe, seit 2015 operativer Geschäftsführer der Holding.

„Gesundheit ist ein ganz zentrales Thema unseres Lebens und hier wollte ich von Anfang an mein Engagement einbringen. Meine Vision war, Gesundheitsbetriebe mit ausgezeichneter medizinischer Versorgung, Serviceorientierung und einem Ambiente, das den Genesungsprozess unterstützt, zu führen. Wir haben mit unserem Leistungsangebot in der privaten Medizin in Österreich neue Maßstäbe geschaffen und uns zu einem führenden Betreiber von privaten Gesundheitseinrichtungen in Österreich entwickelt,” zieht Hadschieff Bilanz. Fuchs sieht „auch in Zukunft eine Vielzahl an Chancen” in einem „sinnstiftenden Arbeitsumfeld”, hieß es in einer Aussendung.

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