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Connect Day 2021: Virtuelles Matchmaking zwischen Start-ups, Corporates und Investoren © Pixabay
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Helga Krémer 20.05.2021

Connect Day 2021: Virtuelles Matchmaking zwischen Start-ups, Corporates und Investoren

Kooperationen und Investments standen heuer im Zentrum des digitalen Connect Day. Rund 850 Teilnehmer, 700 Meetings und der GIN Co-Investment-Pitch trugen zum Erfolg bei.

WIEN. Matchmaking, Matchmaking und nochmals Matchmaking: Unter diesem Motto bot der diesjährige Connect Day sieben Stunden intensive Vernetzungsmöglichkeiten. Dabei wurde heuer nicht nur die Zielgruppe erweitert, sondern im digitalen Event auch innovative Formate durchgeführt. Der GIN Co-Investment Pitch, aber auch der bereits bewährte Corporate Reverse Pitch, der Start-up Elevator Pitch und das aws Connect Matchmaking haben erstmals Start-ups, Corporates und Investoren digital vernetzt.

Dieses Angebot wurde von den Unternehmen sehr gut angenommen: Rund 850 Teilnehmer nutzten das Programmangebot des Connect Day 2021 und mehr als 700 Meetings wurden dabei abgehalten. Damit sind das Interesse und die Teilnahme in diesem Jahr erneut deutlich gestiegen.

Großes Publikumsinteresse beim Corporate Reverse Pitch
Beim Corporate Reverse Pitch präsentierten Agro Innovation Lab, Frequentis, A1 Telekom Austria, KTM Innovation, voestalpine High Performance Metals, Raiffeisen Bank International, Falkensteiner Ventures AG und ACMIT GmbH ihre Kooperationsideen, um mit innovativen Start-ups zusammenzuarbeiten. Beim Publikum besonders gepunktet hat dabei Agro Innovation Lab. Der Pitch hat damit das Goldene Ticket gewonnen und Agro Innovation Lab ist somit Fixstarter beim Corporate Reverse Pitch im kommenden Jahr.
Organisiert wurde der Connect Day 2021 von der aws in Kooperation mit Global Incubator Network Austria (GIN, managed by aws und FFG), der Forschungsförderungsgesellschaft FFG, Enterprise Europe Network, der Wirtschaftsagentur Wien, INiTS, Aussenwirtschaft Austria und der Austrian Business Agency (ABA).
"Wie sich im vergangenen Jahr gezeigt hat, haben sich innovative heimische Start-ups trotz der enormen Herausforderungen sehr erfolgreich entwickelt und werden heuer bis zu 10.000 neue hochqualitative Jobs schaffen. Damit stehen Start-ups ganz vorne beim Comeback der österreichischen Wirtschaft. Diese innovativen Unternehmen benötigen in vielen Phasen aber auch starke Partner, wie etwa KMU die durch ihren langjährigen Erfolg wissen, wie neue Produkte in den Markt gebracht werden können, aber auch Investorinnen und Investoren, die mit ihrem Engagement Innovationen in kritischen Phasen ermöglichen. Der Connect Day bringt diese Partner hocheffizient und erfolgreich zusammen und legt damit einen Grundstein für viele weitere Partnerschaften", sagt Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, bei ihrer Eröffnung des Events.

Die richtigen Kooperationspartner zum richtigen Zeitpunkt
Die aws Geschäftsführung zeigt sich über das deutlich gestiegene Interesse an Kooperationen und am Event sehr erfreut: "Als aws unterstützen wir innovative Unternehmen in allen Phasen mit Förderungen, Finanzierungen und Coachings. Zusätzlich dazu ist für Unternehmen oft essenziell, ob es gelingt mit den passenden Partnern zusammenzuarbeiten. Etablierte Unternehmen profitieren etwa von innovativen Ansätzen von Start-ups, gleichzeitig können sie jungen Unternehmen den Markteinstieg erleichtern", so die aws Geschäftsführung, sagen Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister. "Als aws haben wir daher Vernetzungsservices zwischen Start-ups, Corporates und Investoren etabliert und dieses Angebot auf der Plattform aws Connect gebündelt. Das große Interesse am Connect Day ist auch ein deutlicher Beweis der agilen Community und zeigt uns, dass wir mit unserem Angebot auf dem richtigen Weg sind"
Auch Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG war vom großen Interesse am Connect Day angetan und sieht den FFG dabei am richtigen Weg, bzw. als richtigen Wegbegleiter: "Ohne Innovationen wären die globalen Herausforderungen nicht zu bewältigen. Dass Start-ups dabei ein wesentlicher Faktor sind, zeigen die rund 67 Mio. Euro an FFG-Förderungen, die 2020 in Start-ups investiert wurden. Laut aktuellem Austrian Startup Monitor haben bereits mehr als die Hälfte aller öffentlich geförderten Start-ups, Förderungen der FFG genutzt. Mit dem Global Incubator Network Austria bieten wir zudem gemeinsam mit der aws ein Acceleratorprogramm an, das Know-how und Start-ups nach Österreich bringen soll. Der Connect Day ist die ideale Plattform, um sich einfach und digital mit österreichischen und internationalen Start-ups, Corporates und Investoren zu vernetzen und Kooperationen und Innovationen anzustoßen."

Grenzüberschreitende Standortsicherung
Der Connect Day unterstützt die Kooperationspartnersuche als Plattform zur Vernetzung zwischen Start-ups, etablierten Unternehmen und Investoren. Durch die Teilnahme von nationalen und internationalen Playern unterstützt dieses Format sowohl die innovativen Ideen als auch den Standort. Trotz, oder vielleicht auch aufgrund des virtuellen Formats zeigt der Standort Österreich hier seine Präsenz zur Förderung von Beziehungen zwischen Start-ups, Unternehmen und Investoren. (red)

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