WIEN. Kritik am EU-Richtlinien-Vorschlag zum Verbot von bestimmten Plastikprodukten kam vom Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs. Die Richtlinie schieße "am Ziel vorbei", sagte Helmut Schwarzl, Obmann der Berufsgruppe Kunststoffindustrie.
Zielführender als Verbote von Kunststoffprodukten für die Bekämpfung des Litterproblems sei vielmehr, das Bewusstsein der Menschen für einen schonenden Umgang mit Ressourcen aller Art zu schärfen. "Bei Verboten von bestimmten Produkten wird das Problem von Kunststoff nur zu anderen Materialien verlagert, die dann am Strand gefunden werden. Litter sollte auf jeden Fall vermieden werden, egal ob aus Kunststoff, Aluminium, Glas oder Papier", meinte Schwarzl. ("Litter" kommt hier in gewissen Sinne eine Doppelbedeutung zu: der Abfall an sich, aber auch das unbedachte "Wegwerfen", Anm.) (APA/hk)
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