INDUSTRIAL TECHNOLOGY
Plus 500 Prozent © Siemens

JubiläumsfeierKlaassen, Brehm, Jannik, Kienleitner, Pieper, Franz, Kreimer (alle Siemens) und der Weizer Bürgermeister ­Eggenreich (v.l.).

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JubiläumsfeierKlaassen, Brehm, Jannik, Kienleitner, Pieper, Franz, Kreimer (alle Siemens) und der Weizer Bürgermeister ­Eggenreich (v.l.).

Redaktion 25.10.2019

Plus 500 Prozent

Das Siemens-Kernschneidezentrum für Transformatoren feierte sein zehnjähriges Bestehen. Ausstoß versechsfacht.

WEIZ. Ende 2009 wurde das Transformatoren-Werk um das Kernschneidezentrum („Werk Süd”) wesentlich erweitert.

Im von der Siemens-Werkskapelle umrahmten Festakt stand die Präsentation der Erfolgsbilanz im Mittelpunkt: Seit einem Jahrzehnt werden mit sieben hochmodernen computergesteuerten Schneideanlagen und mit einem E-Stacker (Kernlegeautomat) Bleche und Kerne für Transformatoren produziert.
Hintergrund der Installation des Kernschneidezentrums am Standort Weiz war eine Bündelung der Schneidkapazitäten, um die Bleche für die Hauptkomponente Kern im Transformator kostengünstig den Trafowerken zur Verfügung stellen zu können. In diesem Kernschneidzentrum wird aus kornorientiertem Elektroblech die Basis für die Herstellung von Transformatoren- und Drosselkernen gefertigt.

Schnelle Reaktionszeiten

„Durch spezielle Prüfungen wird die hohe Qualität der Produkte sichergestellt und unterstützt die Erfüllung der Kundenspezifikationen”, erklärt Betriebsleiter Jörg Kienleitner.

Durch Stabilisierung und Steigerung der Fertigungskapazitäten stieg der Ausstoß von anfänglich 5.000 auf jetzt 30.000 t pro Jahr an. Rund 70 gut ausgebildete und hochmotivierte Mitarbeiter – die Hälfte ist seit der ersten Stunde dabei – bilden das Know-how-Center bezüglich Kerntechnologie. „Wir entwickeln unsere Technologie ständig weiter und schaffen es, immer kostenoptimal, pünktlich und qualitativ hochwertige Lieferungen zu machen, weil wir rasch auf den schwankenden Bedarf der Trafowerke reagieren können”, sagt Kienleitner.

Zukunftsorientierter Standort

Transformatoren aus dem Siemens-Werk Weiz gehen vor allem in die USA sowie in Europa nach England und auf den Heimatmarkt. Die Trafo-Spezialisten aus Weiz können ein komplettes Spektrum anbieten und sind als Forschungs- und Entwicklungsstandort zukunftsorientiert. (pj)

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