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SBO setzt Wachstumstrend fort © SBO
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Redaktion 30.08.2018

SBO setzt Wachstumstrend fort

International erste Anzeichen der Erholung, Nordamerika bleibt Wachstumstreiber.

WIEN. Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO) ist im ersten Halbjahr 2018 weiter gewachsen und setzte die positive Unternehmensentwicklung fort. Der starke Markt in Nordamerika und der schrittweise anziehende internationale Markt wirkten sich positiv auf die im ATX der Wiener Börse notierte Gesellschaft aus. In diesem gesunden Marktumfeld erhöhte sich die Nachfrage nach hocheffizienten Werkzeugen und Equipment von SBO und sorgte für kräftig steigenden Auftragseingang sowie ein sattes Plus bei Umsatz und Ergebnis.

Der Umsatz von SBO stieg im ersten Halbjahr 2018 um 47,4 % und lag bei MEUR 200,0, nach MEUR 135,7 im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Auftragseingang zog noch stärker an und wuchs um 62,8 % auf MEUR 244,1 im ersten Halbjahr 2018 (1-6/2017: MEUR 150,0). Das Book-to-Bill-Ratio, das als Kennzahl den Auftragseingang ins Verhältnis zum Umsatz setzt, lag somit über 1. Der Auftragsstand konnte mehr als verdoppelt werden und betrug zum Ende des ersten Halbjahres 2018 MEUR 79,6 (31. Dezember 2017: MEUR 37,6).

"Die Erwartungen, mit denen wir in das Jahr 2018 gegangen sind, hat der Markt bereits erfüllt. Nordamerika erweist sich anhaltend stark und auch der internationale Markt zeigt nun deutliche Zeichen einer Erholung", sagt SBO-Vorstandsvorsitzender Gerald Grohmann. "Wir haben uns gründlich auf den Aufschwung vorbereitet und sehen in unserem Geschäftsverlauf, dass unsere Maßnahmen greifen. Wir sind effizient aufgestellt und stoßen mit unserem Angebot an technisch anspruchsvollen Lösungen auf rege Nachfrage bei unseren Kunden. Das zeigt sich in unserem steigenden Umsatz und dem starken Ergebnis."

Ergebnis deutlich verbessert
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wurde im Jahresvergleich auf MEUR 55,8 mehr als verdoppelt, nach MEUR 22,0 im ersten Halbjahr 2017. Das Betriebsergebnis (EBIT) drehte gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr klar ins Plus und hielt bei MEUR 32,1 (1-6/2017: MEUR minus 3,6). Die EBITDA-Marge hat sich auf 27,9 % weiter verbessert (1-6/ 2017: 16,2 %) und lag somit über dem langjährigen Durchschnitt von 24,1 %, die EBIT-Marge betrug 16,0 % (1-6/2017: minus 2,6 %).

"Der Optimismus in unserer Industrie spiegelt sich in unseren Ergebniszahlen wider“, erklärt Grohmann. „Natürlich beobachten auch wir die aktuellen protektionistischen handelspolitischen Bestrebungen - insbesondere jene der USA - sehr genau. Wir gehen aber grundsätzlich davon aus, dass der begonnene Aufwärtstrend anhalten wird. Deshalb werden wir auch weiterhin in unser Wachstum investieren. Aktuell prüfen wir zum Beispiel den Ausbau unserer Produktionskapazitäten in Vietnam, wo wir eine besonders starke Nachfrage verzeichnen. Wir schöpfen jedenfalls weiterhin alle Möglichkeiten aus, die uns die wachsenden Märkte bieten.“ (pj)

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