INDUSTRIAL TECHNOLOGY
Weltmarktführer Rubble Master setzt Erfolgskurs fort © Rubble Master
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Redaktion 22.02.2018

Weltmarktführer Rubble Master setzt Erfolgskurs fort

Übernahme des irischem Siebherstellers und Expansion nach China.

LINZ/WIEN. Der Weltmarktführer in der Produktion von mobilen Brechern für die Recycling- und Natursteinindustrie, Rubble Master, konnte 2017 wieder ein sattes Umsatzplus verzeichnen. Die gute Auftragslage lässt das Unternehmen expandieren und das RM Headquarter in Linz ausbauen. Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Unternehmen ein Plus von 22% verzeichnen (2017: Umsatz 110 Mio. €). CEO und Gründer Gerald Hanisch ist zufrieden: „Dank unseres einzigartigen, individualisierbaren Konzepts für mobile Brecher und dem tatkräftigen Einsatz unserer Mitarbeiter konnten wir an den Erfolg der Vorjahre anknüpfen.“

„Für 2018 erwarten wir eine ähnlich positive Entwicklung“, meint CFO Günther Weissenberger. „Um diese Steigerung zu sichern, verfolgen wir unsere Wachstumsstrategie gemeinsam mit der fortwährenden Unternehmensentwicklung weiter. Auch das RM-Team, vor allem im Bereich der Fachkräfte, wird am Standort Linz ständig erweitert: Wir suchen Mitarbeiter in allen Bereichen.“ Konkrete Schritte dieser langfristig anlegten Strategie sind heuer die Übernahme des nordirischen Siebherstellers Maximus und der Start der RM China-Vertriebstochter.

Mehrheitseigentümer bei Maximus
Die Erfolgsgeschichte mit rasant steigenden Verkaufszahlen und der Erweiterung des Teams wird im neuen Jahr mit einem Einstieg als Mehrheitseigentümer beim Siebhersteller Maximus komplettiert. Das 2004 in Nordirland gegründete Unternehmen mit aktuell 170 Mitarbeitern entwickelt und produziert raupenmobile Siebe und stellt eine gute Ergänzung zu den bestehenden Rubble Master-Produkten und Wachstumsplänen dar. In einem ersten Schritt übernimmt der österreichische Weltmarktführer in der Brecher-Kompaktklasse 75% von Maximus. Eine Übernahme zu 100% ist geregelt und erfolgt in den nächsten Jahren. Beide Marken werden fortgeführt und ergänzen einander. Die Mitarbeiter am Standort Nordirland, das Management, der Produktionsstandort und das Vertriebs- und Servicenetz von Maximus bleiben erhalten.
 
Ein erstes Outcome aus der Kooperation zwischen den beiden Unternehmen gibt es bereits: Das neue kompakte RM HS3500M-Sieb wurde in einem Gemeinschaftsprojekt von RM und Maximus entwickelt; diese erfolgreiche Entwicklungskooperation soll nach dem Kauf noch intensiviert und fortgeführt werden.

Die gute Auftragslage macht auch eine Erweiterung der Zentrale in Linz-Pichling notwendig. „Es wurde bereits eine Anmietung von Büro- und Produktionsflächen umgesetzt“, berichtet Hanisch. „Im Moment erfolgt die Planung des Neubaus, der in zwei bis drei Jahren abgeschlossen wird“, erzählt Hanisch. „Mit der Erweiterung des Headquarters schaffen wir gleichzeitig viele neue, beständige Arbeitsplätze in der Region.“ Als eigentümergeführtes Unternehmen positioniert sich RM seit Jahren als familienfreundlicher Arbeitgeber, der diverse Auf- und Umstiegschancen bietet. Die steigende Zahl an Initiativbewerbungen spiegelt diese Wahrnehmung von potenziellen Mitarbeitern wider. Um auch in Zukunft weiterhin als attraktiver Arbeitgeber die besten Mitarbeiter zu bekommen, werden Benefits für die Mitarbeiter laufend weiterentwickelt.

Neue Niederlassung in China
Die Exportquote von Rubble Master beträgt 97%. Die markanten, gelben Brecher werden von 80 Vertriebspartnern in 110 Ländern auf allen Kontinenten vertrieben. Das Distributionsnetz wird ständig erweitert und in bestehende wie neue Märkte investiert.

Zu den drei RM-Niederlassungen in Österreich, der Schweiz und den USA kommt mit China nun eine vierte dazu. Die Tianjin Rubble Master Technology CO. Ltd. ermöglicht den strategischen Ausbau des chinesischen Markts. RM-Brecher werden bereits seit mehr als einem Jahrzehnt im Reich der Mitte eingesetzt. Vor Ort präsent zu sein, sich den Eigenheiten des Markts und den Gegebenheiten direkt zu stellen, sei wichtig, sieht Hanisch großes Wachstumspotenzial: „In einem der größten und wichtigsten Märkte der Welt müssen wir einfach zugegen sein.“ (pj)

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