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Comeback von zwei außergewöhnlichen Uhrwerken © Omega (2)

Wie schon sein Vorbild vereint auch das neue Kaliber 321 Präzision und Schönheit.

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Wie schon sein Vorbild vereint auch das neue Kaliber 321 Präzision und Schönheit.

Redaktion 22.03.2019

Comeback von zwei außergewöhnlichen Uhrwerken

Omega 125jähriger Geburtstag des Markennamens und 50jähriges Jubiläum der Mondlandung werden mit Besonderheiten gefeiert

Biel. 1894 stellte die Uhrenmanufaktur Louis Brandt & Frères eine Taschenuhr mit höchst fortschrittlichem 19-Linien-Kaliber vor, das als Symbol für höchste Vollendung die Bezeichnung Omega erhielt. 1903 wurde dann der gesamte Betrieb danach benannt. Anlässlich des 125jährigen Jubiläums fertigt Omega unter Verwendung originaler Komponenten eine Neuauflage des legendären Kalibers für eine Kleinserie von 19 Taschenuhren.

Noch ein weiteres Uhrwerk steht heuer im Fokus: das Chronografen-Kaliber 321 aus den 1940er-Jahren. Es kam bis 1968 in zahlreichen Modellen zum Einsatz, 1957 etwa in der Speedmaster ST 105.003, die als erste Uhr von der NASA getestet und für die Raumfahrt zertifiziert wurde.

Historische Ikonen

Mehr als ein halbes Jahrhundert, nachdem das letzte Kaliber 321 produziert wurde, erlebt es jetzt seine Wiedergeburt. Entwickelt wurde es von einem Expertenteam auf Basis der Originalpläne sowie Tomografie-Untersuchungen der Uhr von Astronaut Eugene „Gene” Cernan, der 1972 als bisher letzter Mann den Mond betreten hatte.
„Es ist erstaunlich, wie begeistert viele Menschen vom Kaliber 321 sind. Wir haben das letzte im Jahr 1968 produziert, aber die Fans haben nie aufgehört, darüber zu reden. Das zeigt, wie speziell es ist. Wir freuen uns daher ganz besonders, dass wir jetzt endlich ihren Wünschen entsprechen können und haben keine Anstrengungen gescheut, dieses Werk wieder aufzulegen”, kommentiert Omega-CEO Raynald Aeschlimann das besondere Projekt.
Das neue Werk wird im Omega-Hauptsitz in Biel produziert; dafür wurde sogar eine eigene Abteilung eingerichtet. Jedes Werk, aber auch jede Uhr selbst sowie das Band, werden von ein und demselben Uhrmacher gefertigt und zusammengebaut. (red)

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