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Festlich oder puristisch

Neu interpretiert; ein leuchtendes Grün gehört einfach zur Gmundner Keramik dazu.

Neu interpretiert; ein leuchtendes Grün gehört einfach zur Gmundner Keramik dazu.

Florian Ritter 09.04.2021

Festlich oder puristisch

Sag’s mit Teller, Tasse und Schale: Zu schön kann man einen Tisch gar nicht decken.

Gmunden/Wals-Siezenheim/Kahla/Bad Driburg/Mettlach. Zugegeben: Es war schon immer so. Und auch heute sind es die wunderbaren Anlässe im Jahreskreis, bei denen man „das gute Geschirr” aus dem Schrank holt, aufpoliert und mit Freude damit den Tisch deckt. Von einfach elegant bis opulent verziert – die Palette ist so groß, wie es Geschmäcker gibt. Doch muss es immer das feine Porzellan sein?

Gefragtes Handwerk

Nein, muss es nicht. Denn gerade in der Tischkultur haben sich auch andere Materialien wie Feinsteinzeug oder Gusseisen ihren Platz zurückerobert. Dabei rückt unter anderem die Kunstfertigkeit wieder in den Mittelpunkt.
Ein Beispiel dafür ist die beliebte Gmundner Keramik, die immer wieder mit neuen frischen Ideen überrascht. Seit 1492 werden im oberösterreichischen Salzkammergut mit gekonnten Handgriffen Pinselstriche auf das keramische Geschirr aufgetragen. Besonders bei der Variation Grün kann man die wunderbaren Schattierungen und Farbverläufe erkennen, die jeden einzelnen Teil zu einem lebendigen Unikat machen.

Chacun à son goût

Heißes oder Kaltes servieren kann man auf dem emaillierten Steinzeug-Geschirr von Le Creuset, das aus einem Spezialton hergestellt wird. Vom Suppenteller bis zur Kaffeetasse: In den charmanten Farben einer erfrischend bunten Palette ist Service Shell geradezu perfekt für eine Einladung, denn das Material ist kratzfest und leicht zu reinigen.
Ebenfalls als urban, aber auch als minimalistische Geschirr-Variante mit durchaus effektvollen Dekoren entpuppt sich das Short Set Wilderness – mit von der Designerin Elisabeth Gey in warmen Aquarelltönen handgezeichneten Hase, Eule und Hirsch eine Hommage an die unberührte Natur des Thüringer Waldes, an das reine Naturmaterial Porzellan und an eine zu schützende Tierwelt.
Als klassische Handwerkskunst in neuem Gewand präsentiert sich die Keramikkollektion Matera von Leonardo, die nach der süditalienischen Stadt benannt ist, wo diese Herstellungstechnik beheimatet ist. Jeder Teil ist ein Unikat, das Ergebnis aus organischen Formen, zufälligen Mustern und einer handaufgetragenen Glasur in den Trendfarben Rosa, Sand, Anthrazit, Grün und Blau.

Glanzvolle Höhepunkte

Optik und Haptik kommen bei Manufacture Rock Glow von Villeroy & Boch zum Zug. Hier trifft Glatt auf Rau, Matt auf Glänzend und Dunkel auf Hell. Während die Ränder und die Außenseiten der Schale in Schieferoptik gestaltet sind, leuchtet die Innenseite förmlich mit ihrem kräftigen Kupferton. Kombinieren lässt sich das Service perfekt mit Manufacture Rock, deren feines Oberflächenrelief mit seinen rechteckigen und quadratischen Platten und Tellern zusätzlich für neue Reize auf der Haut sorgt.

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