LUXURY BRANDS & RETAIL
Grenzüberschreitungen © Aenea

Die Aenea-Chefs Birgit Tomka und Costán A. Eghiazarian wollen ihre exklusiven Schmuckstücke jetzt auch verstärkt über ­Juwelierpartner rund um die Welt vertreiben.

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Die Aenea-Chefs Birgit Tomka und Costán A. Eghiazarian wollen ihre exklusiven Schmuckstücke jetzt auch verstärkt über ­Juwelierpartner rund um die Welt vertreiben.

britta biron 25.05.2018

Grenzüberschreitungen

Das junge österreichische Schmucklabel Aenea will den internationalen Vertrieb ausbauen.

Salzburg. Ein exklusives, hochkarätiges Design abseits des Mainstreams und ein klarer Fokus auf traditionelle Goldschmiedkunst – mit diesem Konzept trifft die 2013 gegründete Schmuckmarke den Geschmack anspruchsvoller Juwelen-Fans. „Wir bekommen sehr positives Feedback zu unseren Kollektionen, zur Qualität unserer Stücke und dazu, wie wir unsere Kunden betreuen. Seit dem Start konnten wir die Umsätze kontinuierlich steigern”, freut sich Gründer und Chef-Designer Costán A. Eghiazarian.

Verkauft wird bisher vor allem über die Travelling Ateliers genannten Pop-up-Stores in Europa, Asien und den USA. Seit 2015 hat Aenea auch ein Geschäft in Salzburg, und ausgewählte Stücke werden zudem über die eigene Markenwebsite vertrieben. Ergänzend will man jetzt auch Juweliere als Vertriebspartner gewinnen, um sich international breiter zu positionieren – im Fokus stehen derzeit in erster Linie Gstaad, London und Hongkong.

Kundennähe bleibt …

„Über die Travelling Ateliers haben wir uns in diesen drei Städten, die für uns an Bedeutung gewinnen werden, bereits gut etabliert”, so Eghiazarian. Aber auch andere Märkte seien grundsätzlich interessant, da die Kreationen rund um die Welt gut ankommen.

„Natürlich gibt es unterschiedliche geschmackliche Vorlieben. Die in Gstaad und Salzburg sehr beliebten Kleeblätter unserer Quadrifoglio-Kollektion sind zum Beispiel den Kunden in Hamburg zu verspielt. Bei denen kommen dafür klare Linien besser an”, erklärt der Aenea-Chef, der beim Design der Kollektionen die unterschiedlichen Vorlieben entsprechend berücksichtigt.

… im Mittelpunkt

Dem eigenen Geschmack müssen freilich die künftigen Partner entsprechen. „Gemeinsame Werte und Vorstellungen sind uns sehr wichtig, ebenso die Kontinuität. Denn eine Partnerschaft soll und muss von Dauer sein. Niemand, am wenigsten der Kunde, freut sich über Veränderungen im Netzwerk einer Marke”, erklärt Co-Geschäftsführerin Birgit Tomka die Expansionsstrategie, für deren Erarbeitung und Umsetzung man sich mit Nils Maydell und seiner Agentur M2 Maydell professionelle externe Unterstützung an Bord geholt hat.

„Als gelernter Goldschmied und durch seine langjährige Erfahrung bei Tiffany & Co und Cartier verfügt er über das notwendige Fachwissen und ist für uns der perfekte Sparringspartner am Weg zur Internationalität”, meint Eghiazarian.
Dass man dabei nicht auf die eCommerce-Schiene setzt, die derzeit bei großen Schmuckbrands en vogue ist, habe, so Tomka, gute Gründe: „Aenea steht für innovative Schmuckstücke, zum Beispiel mit komplizierten Mechaniken, sowie Unikate. Da ist der direkte Kontakt mit den Kunden sehr wichtig. Wir wollen das Entdecken seines Schmuckstücks auch zu einem Erlebnis machen; online ist das noch nicht möglich. Aber eCommerce wird zunehmend wichtig und auch wir bleiben am Ball.”

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