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Sechs Jahrzehnte Architektur und Design © MAK/Katrin Wißkirchen

Die Ausstellung zeigt Hoffmanns Schaffen anhand von über 1.000 Exponaten.

© MAK/Katrin Wißkirchen

Die Ausstellung zeigt Hoffmanns Schaffen anhand von über 1.000 Exponaten.

Redaktion 15.10.2021

Sechs Jahrzehnte Architektur und Design

Fortschritt durch Schönheit Am 15. Dezember startet im MAK die bisher größte Josef Hoffmann-Retrospektive

Wien. In 20 Kapiteln und anhand von mehr als 1.000 Exponaten gibt die von Matthias Boeckl, Rainald Franz und Christian Witt-Dörring kuratierte Ausstellung „Fortschritt durch Schönheit” einen umfassenden Einblick in das Lebenswerk von Josef Hoffmann, das bis heute Einfluss auf Architektur, Kunstgewerbe und Design hat.

Viele Premieren

Zu den Highlights zählt eine Rekonstruktion seines für die Pariser Weltausstellung 1937 entworfenen Boudoir d’une grande vedette (Boudoir für einen großen Star). Erstmals zu sehen sein werden unter anderem verschiedene Einrichtungsgegenstände aus der Villa für Sonja Knips (1924) sowie der Internationalen Kunstgewerbeausstellung in Paris (1925), Entwürfe aus den Jahren des Nationalsozialismus sowie den Archiven der Firmen J. & L. Lobmeyr, J. Backhausen & Söhne und der Wiener Porzellanmanufaktur Augarten.
Speziell für die Ausstellung programmierte der Architekt Ben James einen AI-Algorithmus, der Hoffmanns typische Formensprache für neue Entwurfsaufgaben kombinatorisch anwendet und damit auch Architekten und Designer von heute als „digitaler Assistent” inspirieren soll. (red)

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