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Triton taucht wieder auf © Triton

Optisch gleicht die Triton Classic Subphotique ihrer Vorgängerin aus den 60er-Jahren fast aufs Haar, technisch entspricht sie allerdings ganz den heutigen Standards.

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Optisch gleicht die Triton Classic Subphotique ihrer Vorgängerin aus den 60er-Jahren fast aufs Haar, technisch entspricht sie allerdings ganz den heutigen Standards.

britta biron 27.09.2019

Triton taucht wieder auf

Jacques Cousteaus legendäre Taucheruhr geht jetzt auch in Österreich „vor Anker”.

Langenthal. Für Sport- und Profitaucher mit hohen Ansprüchen an ihre Uhr herrscht wahrlich kein Mangel an passenden Modellen. Aber Platz für Neues bietet der Markt trotzdem, wie die Wiederbelebung von Triton vor zwei Jahren zeigt.

Ihren Anfang nahm die Marke, die seit Kurzem auch von einigen österreichischen Juwelieren geführt wird, im Jahr 1963. Da entwickelte Jean René Parmentier, ein Colonel der französischen Luftwaffe und gleichzeitig ausgebildeter Uhrmacher, im Auftrag von Jacques Cousteaus Firma Spirotechnique, einem Anbieter von Taucherbedarf, eine Profitaucheruhr, die nach Triton, dem Sohn von Meeresgott Poseidon, benannt wurde.
Die Triton Spirotechnique galt als eine der besten Taucheruhren ihrer Zeit und wurde vor allem von Profis wie Meeresforschern und Militärtauchern getragen. Die Quarzkrise in den 70er-Jahren brachte Triton, wie etlichen anderen Uhrenmarken, das Aus.

Retro-Design mit …

Im Lauf der Zeit tauchten aber immer wieder Exemplare am Vintagemarkt auf, und die Sammlerszene fand zunehmend Gefallen an ihnen. Zwei dieser passionierten Liebhaber alter Uhren, Philippe Friedmann und Jean Sebastien Coste, waren von der Triton besonders begeistert.
So sehr, dass sie beschlossen, sie neu aufzulegen. Eine ziemlich verrückte Idee, wie beide auch ganz ehrlich zugeben. Aber am Anfang von so manchem ambitionierten Start-up steht eine solche, und besonders die Geschichte der Zeitmessung ist voll von Menschen, die ihre Visionen gegen alle Widerstände in die Tat umgesetzt haben.

… technischen Neuerungen

„Das Ziel war es, eine Uhr zu schaffen, die technisch auf der Höhe der heutigen Zeit ist und dabei möglichst nah am Original”, erläutert Eddy Burgener, Designer der Neuauflage.
Die markante, in das Gehäuse integrierte Krone bei 12 Uhr, die Schutz vor Beschädigung durch Stöße bietet und für Links- und Rechtshänder gleichermaßen gut bedienbar ist, wurde als typisches Merkmal beibehalten. Ebenso die Gestaltung von Indizes, Zeigern und Lünette, sowie des Datumsrads, auf dem sich rote und schwarze Zahlen abwechseln.
Bei der technischen Ausstattung verfügt die Triton Classic Subphotique gegenüber ihrer Vorgängerin über etliche Verbesserungen.
Das Gehäuse, das statt 37 mm 41 mm misst, wurde mit einem Heliumventil versehen und die Wasserdichte von 20 auf beeindruckende 50 Bar erhöht. Das ursprüngliche ETA-Werk wurde durch ein speziell modifiziertes Soprod M100 Kaliber mit 42 Stunden Gangreserve ersetzt, statt mit Tritium sind Indizes und Zeiger mit Super-LumiNova beschichtet, und das Uhrglas besteht aus Saphir- und nicht mehr als Plexiglas.
Neuerungen gibt es auch beim Uhrband; neben einem aus schwarzem, synthetischem Gummi gibt es auch eines aus gebürstetem Edelstahl, mit dem der sportliche Zeitmesser einen klassisch-eleganten Look erhält.

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