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Wie man Schönheit gestaltet © John Madere

Stefan Sagmeister & Jessica Walsh zeigen, wie Schönheit wieder Bedeutung bekommt.

© John Madere

Stefan Sagmeister & Jessica Walsh zeigen, wie Schönheit wieder Bedeutung bekommt.

Redaktion 25.10.2018

Wie man Schönheit gestaltet

MAK Wien Ein multimediales, höchst sinnliches Plädoyer für die Lust am Schönen

Wien. Nahezu im gesamten 20. und 21. Jahrhundert war und ist Schönheit im Designdiskurs eher negativ besetzt. Dieser Antipathie setzen Stefan Sagmeister und Jessica Walsh beeindruckende Argumente entgegen und machen Schönheit als einen zentralen, funktionalen Aspekt ansprechender Gestaltung erlebbar. Die das gesamte MAK am Stubenring in Wien durchflutende Ausstellung (24. Oktober 2018–31. März 2019) spielt mit allen Sinnen der Besucher und zeigt deutlich auf: Schönheit ist mehr als eine rein oberflächliche Strategie.

Gegliedert in sechs Ausstellungsthemen – „Was ist Schönheit?”, „Die Geschichte der Schönheit”, „Im Auge des Betrachters”, „Schönheit erleben”, „Transformierende Schönheit” und „Das Schönheitsarchiv” – entfachen rund 70 Objektgruppen einen ästhetischen Diskurs zur Schönheit als Paradigma für hochwertige Gestaltung.

Mit allen Sinnen

Als ein Herzstück der Ausstellung spielt der gemeinsam mit Swarovski gestaltete Sensory Room mit allen Sinnen der Besucher. Tausende Swarovski-Kristalle funkeln in einem von Sagmeister & Walsh entworfenen Ornament und verleihen dem Raum einen besonderen Zauber. (red)

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