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Aufbruchstimmung mit 5G © Jürgen Rupprecht

Thema 5GEines der Themen bei den Cable Days war 5G – unter anderem behandelt in einer breit besetzten Diskussion.

© Jürgen Rupprecht

Thema 5GEines der Themen bei den Cable Days war 5G – unter anderem behandelt in einer breit besetzten Diskussion.

Redaktion 15.11.2019

Aufbruchstimmung mit 5G

Bereits zum 13. Mal versammelten sich in diesem Jahr im Salzburger Kongresshaus Experten zum Jahrestreffen.

SALZBURG. Die Cable Days sind eine Fachveranstaltung für Kabelnetzbetreiber, Rundfunkveranstalter und Branchendienstleister des Fachverbands Telekommunikation und Rundfunkunternehmungen der Wirtschaftskammer Österreich und wurden von Fachverbandsobmann Günther Singer ins Leben gerufen. Singer eröffnete auch die heurige Ausgabe der mittlerweile etablierten Veranstaltungsreihe, die er als „alljährliches hochkarätiges Klassentreffen der TV- und Breitband-Branche” bezeichnete.

Neue Chancen, neue Märkte

„Heuer widmen sich die Cable Days ganz dem Thema ‚Neue Chancen – neue Märkte' und beleuchten einmal mehr Markttrends, regulatorische Veränderungen und technische Innovationen. Ziel ist es, den Teilnehmern auch diesmal wieder einen Informations- und Wissensvorsprung zu verschaffen, der dazu beiträgt, aktuelle und zukünftige Herausforderungen besser zu bewältigen”, sagte Singer zur Eröffnung der #CableDays19. „Dabei setzen die Cable Days, die vom Fachverband Telekom/Rundfunk ausgerichtet werden, auf Inputs von Vortragenden ebenso wie auf Podiumsdiskussionen und vertiefende Gespräche.”

Cable Days als Plattform

Vieles davon, was in den vergangenen Jahren bei den Cable Days präsentiert, besprochen und diskutiert wurde, ist mittlerweile im Markt angekommen und hat begonnen, das Konsumentenverhalten zu verändern – von der zunehmend mobiler werdenden Internetnutzung, über Bewegtbild-Streaming, von geänderten bzw. gestiegenen Kundenerwartungen bis hin zu schnellem Mobilfunk.

Angesichts des bevorstehenden Starts des Mobilfunkstandards 5G attestierte Singer, dass der technologische Vorsprung, den Kabelnetze etwa durch Glasfaser hatten, sich egalisieren wird. Es werde für „Kabler” im Übertragungsbereich zu einer offenen Konkurrenzsituation kommen, wie sie auf Inhalte- und Service-Ebene mit sogenannten Over-the-Top-Anbietern schon länger gegeben ist. Kaufentscheidend werden künftig wohl nicht mehr der Umfang des Senderbuketts oder die Verfügbarkeit von Anbietern sein, sondern die Funktionen der Angebote (Replay-Service u.a.).
Singer geht davon aus, dass man in Sachen Bewegtbild in spätestens fünf Jahren über den Umstieg von DVB-C (das steht für Digital Video Broadcasting – Cable/digitales Kabelfernsehen) auf TV over IP (Internet Protocol television – IPTV, Fernsehen via Internet) oder gar All over IP diskutieren werde.


Einen ausführlichen Nachbericht zu den diesjährigen Cable Days in Salzburg lesen Sie in der nächsten Ausgabe von
medianet am 22. November.

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