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Bewegtbild-Pressearbeit © APA

APA-OTS-GF Anfang Oktober übernahm Martina Wiesenbauer-Vrublovsky die Agenden von Karin Thiller.

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APA-OTS-GF Anfang Oktober übernahm Martina Wiesenbauer-Vrublovsky die Agenden von Karin Thiller.

Dinko Fejzuli 09.12.2016

Bewegtbild-Pressearbeit

Video-Content in der PR wird immer wichtiger – medianet sprach dazu mit der neuen APA-OTS-Geschäftsführerin Martina Wiesenbauer-Vrublovsky.

••• Von Dinko Fejzuli

WIEN. Mit Martina Wiesenbauer-Vrublovsky übernimmt eine profilierte Expertin für digitales Marketing und Kommunikation mit internationaler Erfahrung die Geschäftsführung von APA-OTS, Österreichs führendem Dienstleister für die Distribution digitaler PR-Inhalte an Medien und Öffentlichkeit. Die Leitung von APA-OTS wurde durch den Wechsel der langjährigen Geschäftsführerin Karin Thiller in die Konzerngeschäftsführung der APA-Gruppe vakant.

Die gebürtige Wienerin war zuletzt in Deutschland in leitender Funktion bei einer Tochterfirma der Deutschen Post mit den Schwerpunkten strategisches und digitales Marketing sowie Online-Kommunikation und eCommerce tätig. Zuvor führte sie ihre eigene PR-Agentur in Berlin und München. Weitere Stationen ihrer bisherigen Karriere waren die Wirtschaftskammer Österreich und die ­Österreich Werbung in Berlin.
Wiesenbauer-Vrublovsky ist diplomierte Handelswissenschafterin (WU Wien), verfügt über Erfahrungen im ORF und über eine Ausbildung zur Wirtschaftsjournalistin. Bei APA-OTS, deren Geschäftsmodell auf den Säulen Verbreitung (multimediale Presseaussendungen), Produktion (Bild, Grafik, Video), Video- und Fotomanagement sowie APA-Campus (Weiterbildungsprogramm) ruht, möchte Wiesenbauer-Vrublovsky v.a. den Video-Content-Bereich weiterentwickeln und forcieren. media­net traf Martina Wiesenbauer-Vrublovsky zum Interview:


medianet:
Frau Wiesenbauer-Vrublovsky, das Thema Video Content ist bereits seit einiger Zeit in aller Munde. Wie wichtig ist Video in der Pressearbeit?
Wiesenbauer-Vrublovsky: Wir glauben, dass das Thema Bewegtbild in der Pressearbeit künftig ein sehr wichtiges Zugpferd sein wird. Anders gesagt: Der Videokonsum steigt rasant – eine Entwicklung, die sich auf allen Medienkanälen deutlich beobachten lässt, und die Frage ist nun nur mehr, ob man dabei ist oder eben nicht. Das Thema Video ist auch deshalb so spannend, weil Bewegtbild-Content extrem gut Emotionen transportieren kann. Und das ist genau das, was jede Marke benötigt – Marken leben von Emotionen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Video sowohl Bewegung sehr gut ausdrücken als auch Design oder Personen darstellen kann.

medianet:
Viele wissen aber nicht wirklich, wie sie mit dem Thema umgehen sollen. Wie kann hier APA-OTS helfen?
Wiesenbauer-Vrublovsky: Wir bieten jetzt bei APA-OTS die gesamte Palette an, was das Thema Bewegtbild-Content betrifft. Die Kunden können mit den unterschiedlichsten Anliegen zu uns kommen, wir machen für sie die Videoproduktion, die Verbreitung und wir haben mit dem APA-OTS Video-Manager auch eine entsprechende Software, um die Kunden optimal als Schnittstelle zu Medien für ihre Video-PR einsetzen können.

medianet: Ist der APA-OTS Video-Manager nur für den von Ihnen produzierten Content nutzbar?
Wiesenbauer-Vrublovsky: Nein, es gibt ja Kunden, die bereits Video-Content haben. Mit dem Video-Manager können sie diesen sortieren, verwalten oder auch die entsprechenden Rechte zuteilen, und all das immer mit dem Blick auf die Verbreitung hin zu den Medien.

medianet:
Was machen potenzielle Kunden, denen das technische Know-how fehlt?
Wiesenbauer-Vrublovsky: Für diese Kunden ist der APA-Campus optimal, denn hier bieten wir sehr viele Seminare zum Thema Video an, bei denen sie sich das entsprechende Rüstzeug und die notwendige Kompetenz zu diesem Thema aneignen können. Im Rahmen unserer Auftragsdienste produzieren wir auch maßgeschneiderten Video-Content für unsere Kunden, die dadurch von unserem Know-how profitieren.

medianet:
Apropos Kompetenz: Mit modernen Smartphones kann man mittlerweile Videos in 4k-Qualität und auch mit ansprechendem Ton produzieren. Wo liegen die Fallstricke für jene, die glauben, das Thema Video-Content quasi selbstgestrickt abwickeln zu können.
Wiesenbauer-Vrublovsky: Nur weil man ein Video macht, hat man noch lange keine Geschichte. Das Wesentliche ist, dass man sich überlegt, was ist die Story, die man erzählen möchte. Denn ist die Geschichte gut, kann ich eventuell Abstriche bei der technischen Qualität in Kauf nehmen. Aber wenn sie Content im Hinblick auf die Verbreitung in diversen professionellen Medienkanälen anbieten wollen, dann muss natürlich auch die Qualität passen. Hier lohnt es sich auf jeden Fall, dies auch professionell gestalten zu lassen.

medianet:
Hierfür hat sich APA-OTS auch einen externen Experten ins Haus geholt.
Wiesenbauer-Vrublovsky: Richtig. Wir haben einen Kollegen hier sitzen, der bei Servus TV, der APA-Video-Redaktion und dem ORF Erfahrungen als Videoredakteur gesammelt hat. Er ist ständig mit den Medien in Kontakt und weiß natürlich auch aus seiner früheren beruflichen Tätigkeit ganz genau, was Medien in welcher Machart und Qualität wollen und benötigen. Denn eines ist auch ganz klar: Je passgenauer das eigene Video-PR-Material ist, das ich den Medien zur Verfügung stelle, desto höher ist die Chance, dass dieses auch aufgegriffen und verbreitet wird.

medianet:
Die technische Produktion allein wird es aber nicht sein. Wie sieht es mit der Beratung der Kunden aus?
Wiesenbauer-Vrublovsky: Selbstverständlich bieten wir unseren Kunden eine umfassende Beratung. Ein Video darf kein Zufallsprodukt sein, sondern braucht eine klare Planung und Strategie. Die richtige Zielgruppe, der geeignete Verbreitungszeitpunkt und die passende ­Gestaltung sind nur einige Punkte, die berücksichtigt werden müssen.

medianet:
Sie haben vorhin das äußerst wichtige Thema Rechte angesprochen. Dieses ist durchaus komplex, und es können auch fatale Fehler passieren. Was benötigt der Kunde, wenn er zu Ihnen kommt, damit Sie ihm auch helfen können?
Wiesenbauer-Vrublovsky: Die Frage ist, wie weit der Kunde bereits mit der Produktion seines Bewegt-Bild-Content fortgeschritten ist. Grundsätzlich raten wir unseren Kunden, das erste Video auf jeden Fall mit uns zu produzieren, vor allem, wenn das Ziel die Verbreitung in den Medien ist; dann können wir von Anfang an dabei sein und Hilfestellungen geben.

Es gibt aber auch Kunden, die sind da schon sehr weit, die haben schon ihre eigenen Videos und da geht es dann tatsächlich ‚nur' um die Verbreitung. Die haben dann auch keine Fragen mehr zu Rechten. Wenn sie aber ganz am Anfang beim Thema Video-Content stehen, dann ist es auf jeden Fall ratsam, sich in die Hände eines hochprofessionellen Dienstleisters wie APA-OTS zu begeben.

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