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CEOs fremdeln mit Twitter & Co © Astrid Knie

Christian ­Kollmann: „Twitter & Co. spielt beim Online-Auftritt von CEOs eine untergeordnete Rolle.”

© Astrid Knie

Christian ­Kollmann: „Twitter & Co. spielt beim Online-Auftritt von CEOs eine untergeordnete Rolle.”

Redaktion 06.09.2019

CEOs fremdeln mit Twitter & Co

Führungskräfte haben Nachholbedarf bei der Nutzung von Social Media-Kanälen.

WIEN. Die CEOs österreichischer Spitzenunternehmen sind im internationalen Vergleich selten auf Twitter und LinkedIn vertreten; das ergab eine Studie des PR-Netzwerks ECCO International Communications unter Federführung der Münchner PR-Agentur relatio PR.

Untersucht wurden die Social-Media-Auftritte der Vorstandsvorsitzenden der jeweils 20 größten börsennotierten Unternehmen nach Marktkapitalisierung in 21 Ländern. In der Studie unberücksichtigt blieben Twitter-Accounts ohne Tweet innerhalb der vergangenen zwölf Monate.

Heftige Reaktionen scheuen

„Die Ergebnisse zeigen, dass Twitter in Österreich, aber auch international eine untergeordnete Rolle im Online-Auftritt von CEOs spielt”, resümiert Christian Kollmann, Geschäftsführer der Wiener PR- und Public Affairs-Agentur communication matters und Obmann des internationalen Branchenverbands ECCO.

Twitter zeichnet sich durch eine provokante und angriffige Sprache aus – die Risiken einer scharfen Gegenreaktion auf einen Tweet sind höher als auf einen Beitrag auf LinkedIn. Das erklärt, warum es unter den Social Media-Profilen der 20 Vorstandsvorsitzenden aus Österreich nur einen Twitter-Account, aber immerhin neun LinkedIn-Profile gibt.

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