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Credo: „Ohne Marie ka Musi” © APA-Fotoservice/Jacqueline Godany

Das Organisatorenteam rund um Maria Rauch-Kallat lädt am 10. November zum diesjährigen Journalistinnenkongress, der sich Wirtschaft als Rahmen­thema aus­erkoren hat.

© APA-Fotoservice/Jacqueline Godany

Das Organisatorenteam rund um Maria Rauch-Kallat lädt am 10. November zum diesjährigen Journalistinnenkongress, der sich Wirtschaft als Rahmen­thema aus­erkoren hat.

Redaktion 22.10.2021

Credo: „Ohne Marie ka Musi”

Der diesjährige Journalistinnenkongress setzt sich mit dem facettenreichen Thema Wirtschaft auseinander.

WIEN. Zum bereits 23 Mal geht heuer am 10. November 2021 der Journalistinnenkongress im Haus der Industrie über die Bühne. Der Kongress, der jedes Jahr unter einem anderen Rahmenthema abgehalten wird, steht dieses Jahr ganz im Zeichen der Wirtschaft.

Durch die Pandemie wurden zum Teil ganze Länder stillgelegt, Fake News verbreiteten sich via Social Media zum Teil wie ein Lauffeuer, und Frauen sehen sich zunehmend ins Private zurückgedrängt. Medienunternehmen, vor allem klassische, stehen unter wirtschaftlichem Druck und kämpfen mit Glaubwürdigkeitsproblemen. Am Kongress soll die Anzahl von Frauen in Wirtschaftsredaktionen ebenso wie die Diskussion über eine faire Medienförderung behandelt werden.
Die Finanzierung von innovativen Medienprojekten wird ebenso Thema sein wie die Gehaltstransparenz in Medien­unternehmen oder die persönliche finanzielle Situation von Medienfrauen. Frauen in Wirtschaftsredaktionen sowie Frauen in der Wirtschaft sollen sichtbar gemacht und mit ihnen gemeinsam über Lösungsansätze diskutiert werden.

Rahmenprogramm

Moderiert wird der Kongresstag von Puls 4-Journalistin und Moderatorin Alexandra Wachter, die erst vor Kurzem mit dem Walther Rode-Preis als auch dem Robert-Hochner-Preis ausgezeichnet wurde.

Kathrin Werner, Redaktionsleiterin von Plan W, dem vierteljährlich erscheinenden SZ-Wirtschaftsmagazin für Frauen, hält eine Keynote über die Beziehung von Wirtschaft und Frauen, bevor im Anschluss Diskussionsrunden abgehalten werden.
Es wird unter anderem der Frage nachgegangen, wie politische Forderungen nach Gleichstellung zum Verkaufsargument verkommen konnten, und warum Geld und Wirtschaft für Medienfrauen ein ungeliebtes Thema ist.
Am Kongressnachmittag werden Breakout-Sessions abgehalten, die als Workshops zu spezifischen Wirtschaftsthemen konzipiert sind. Den Abschluss bilden die Living News, in denen Medienfrauen zum Gespräch gebeten werden. Einblick in ihren Beruf werden unter anderem Esther Mitterstieler (ORF), Manuela Raidl (Puls 4) und Nana Siebert (Der Standard) geben.

Galaabend am Vortag

Wie üblich werden am Kongressvortag im Rahmen einer feierlichen Gala die Preisträgerinnen der Medienlöwinnen bzw. des Medienlöwen bekannt gegeben.

Im vergangenen Jahr setzten sich im Petra Stuiber (Der Standard, Goldene Medienlöwin), Fulya Çayir und Mona Fromm (Handelsblatt, Silberne Medienlöwin) und das Debattenressort der Presse (Goldener Medienlöwe) durch. (red)

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