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Das große „Wir” © Benedikt Weiss

Beim CIO Inside würfelte Überall die Go-Kart-Teams bunt zusammen und sorgte so für Verbundenheit fremder Menschen.

© Benedikt Weiss

Beim CIO Inside würfelte Überall die Go-Kart-Teams bunt zusammen und sorgte so für Verbundenheit fremder Menschen.

Redaktion 08.06.2018

Das große „Wir”

Die Agentur Überall sorgt schon vor dem eigentlichen Networking für ein Gemeinschaftsgefühl.

WIEN. Sindy Amadei, Geschäftsführerin bei Überall scene development, sieht aktuell einen Trend zu B2B-Events. Das „Wir”, wie sie es nennt; medianet hat nachgefragt, was damit gemeint ist.

Seit 15 Jahren bewegt sich Amadei in der B2B-Branche und war auf zahlreichen Events. „Netzwerken ist das, was ich mittlerweile gut kann und gern mache”, so Amadei. Häufig sei ein Problem die Hemmschwelle, unbekannte Menschen anzusprechen. „Generell geht es darum, Kontakt zu knüpfen und dabei den Eindruck zu erwecken, dass man genau das nicht tut. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das umso viel leichter und besser gelingt, wenn man vom Event bzw. vom Veranstalter die Möglichkeit bekommt, schon vor dem ‚eigentlichen Gespräch' ein ‚wir' zu werden.” Durch Gruppenarbeiten, Workshops oder gemeinsame Pausenaktivitäten können Besucher eines Events zu einem Wir werden, erklärt Amadei, oder aber durch die Animation von Keynotespeakern, die beispielsweise die Besucher auffordern, sich zu ihrem linken Nachbarn umzudrehen und einen Stift zu fangen, welchen dieser fallen lässt. „Das meine ich mit ‚wir', dass man schon vorher eine Gemeinsamkeit hat, an der man dann im Nachgang anknüpfen kann; quasi ein Door-Opener, aber eben einer, der vom Veranstalter aktiv initiiert wird, um die Teilnehmer besser zu vernetzen.”

Wunderbare Dynamik

Auf eigenen Events forciert Überall dieses „Wir”-Schaffen. Beim CIO Inside setzte man auf Go-Kart-Teams, die wild zusammengewürfelt wurden. Die Teilnehmer konnten so auf der Rennstrecke ihre „Mitstreiter” kennenlernen. „Dabei entsteht eine wunderbare Dynamik zwischen den Leuten, die man bei einem normalen Abendessen nie hinbekommen würde.”

Auf dem HR Inside Summit wird man dieses Jahr gemeinsam mit den Teilnehmern Marmelade einkochen, verrät Amadei; „das sind die Dinge, die Menschen verbinden und zusammenführen. Mit Leuten, mit denen man solche Erlebnisse geteilt hat, wird man sich auch im Business auf einer Ebene begegnen, die über ein normales Meeting hinausgeht. Und genau das ist der Überall-Ansatz. Weniger du und ich – mehr ‚Wir' zu schaffen. (gs)

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