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Das liebe Alter … © Panthermedia.net/Fabrice Michaudeau

Der Medienwandel erreicht nun auch das TV. Für die „Generation Fernsehen” geht es in den Ruhestand.

© Panthermedia.net/Fabrice Michaudeau

Der Medienwandel erreicht nun auch das TV. Für die „Generation Fernsehen” geht es in den Ruhestand.

Gianna schöneich 13.01.2017

Das liebe Alter …

… scheint dem TV ganz schön zu schaffen zu machen. Was beständig schien, wird nun Opfer von Kohortentrends.

••• Von Gianna Schöneich

FREIBURG IM BREISGAU. Schon alles gehört: Das Mediensystem wandelt sich, Medienbranchen müssen sich anpassen und so weiter und so fort. Relativ unbeeindruckt davon hat sich lange Zeit das Fernsehen gezeigt.

Eine Studie aus dem vergangenen Jahr zeichnete ein neues Bild: Das Fernsehen beginnt ­tatsächlich abzurutschen.

Generation Computer kommt

Die Autoren des Fernsehreports erkennen in Langzeitstudien Entwicklungsmuster, die auf die Einschaltquoten der Zukunft drücken. Bis 2020 gehe die „Generation Fernsehen” sukzessive in den Ruhestand, heißt es.

Neue Zeiten werden anbrechen. Die „Generation Computer” wird für geringere Tagesreichweiten und Nutzungszeiten sorgen. Diese negativen Kohorteneffekte führen, so die Studie, in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Rückgängen bei den kommerziell verwertbaren Nutzungsminuten im Alterssegment der 20- bis 59-Jährigen. Erhebliche Einnahmeverluste bei der Werbung werden drohen.
Vor besonders großen Herausforderungen werden dabei Deutschland und die Schweiz stehen; hier liegen die potenziellen Rückgänge bei mehr als 20%. Die Branche muss also deutlich stärkere Negativeinflüsse verkraften als in den letzten zehn Jahren.

Reaktionen sind notwendig

Österreich hingegen sei weniger stark betroffen. Dennoch: Aus Sicht der Report-Autoren wäre es vor allem für kommerzielle Fernsehsender fatal, die Herausforderung durch negative Kohorteneffekte auf die leichte Schulter zu nehmen.

Spätestens in fünf Jahren müssten neue Strategien bei Programm und Werbevermarktung greifen.


Weitere Informationen rund um die mediareports finden sich auf der Website wieder:
www. mediareports.de

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