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Das Motto: „Frischer, moderner, regionaler” © Horvath

"NÖN"-Chef­redakteur Walter Fahrnberger, Geschäfts­führer Michael Ausserer und Chefredakteur Daniel ­Lohninger (v.l.) zeigen sich stolz über die Erneuerung.

© Horvath

"NÖN"-Chef­redakteur Walter Fahrnberger, Geschäfts­führer Michael Ausserer und Chefredakteur Daniel ­Lohninger (v.l.) zeigen sich stolz über die Erneuerung.

Redaktion 15.10.2021

Das Motto: „Frischer, moderner, regionaler”

Anlässlich der Präsentation der "NÖN Neu" bat "medianet" den Geschäftsführer Michael Ausserer zum Talk über den Relaunch.

••• Von Dinko Fejzuli

ST. PÖLTEN. Mit dem Erscheinen der Print- und Onlineausgaben am 13. Oktober präsentiert sich die Medienmarke NÖN optisch frisch und runderneuert. Noch moderner, noch lesenswerter und zu 100% auf die Region und das Land konzentriert, so die Zielvorgabe des Relaunches. Die Niederösterreichischen Nachrichten pflegen als drittälteste Zeitung Österreichs ihre Traditionsgeschichte, schrecken dennoch nicht vor der digitalen Zukunft zurück. Einen besonderen Fokus hat die Mediengruppe demnach auf den Online-Auftritt der NÖN beziehungsweise ihrer burgenländischen Tochter BVZ gelegt. Die Hintergründe der neuen Aufstellung, die Leitlinien der NÖN und die Ziele der neuen Kampagne verrät Michael Ausserer im Gespräch mit medianet.

medianet: Sie zeigen sich jetzt frisch und runderneuert. Was war der Anlass und was sind die wesentlichen Neuerungen?
Michael Ausserer: Die NÖN haben als Leitmedium in Niederösterreich eine sehr gute Tradition. Gleichzeitig haben wir die Coronazeit dazu genutzt, um bewusst in die Offensive zu gehen. Wir haben viel darüber nachgedacht, wie wir das Produkt verbessern können und haben daneben umfangreich Marktforschung betrieben und auch groß angelegte Leserstudien betrieben – wir haben für den Relaunch wirklich nichts dem Zufall überlassen.

medianet:
Was zeichnet diesen Relaunch denn aus?
Ausserer: Dieser Relaunch ist ein sehr mutiger, er setzt auf den Stärken der NÖN auf, aber bringt auch viel Neues und Zeitgemäßes. Die Wertigkeit der Regionalität ist noch weiter gestiegen. Und dieser Relaunch betrifft selbstverständlich auch unsere gesamte Online-Welt sowie unsere sonstigen Produkte, die wir herstellen, allen voran unser Gratisprodukt Mittendrin, welches wir zehn Mal im Jahr an alle niederösterreichischen und burgenländischen Haushalte ausliefern.

medianet:
Wie würden Sie das Motto des Relaunches nennen?
Ausserer: Zeitgemäß, frisch, aber trotzdem mit einem bewussten Blick auf die Tradition.

medianet:
Wir blicken auf 19 Monate Pandemie. Wie ist die Situation bei der NÖN Mediengruppe?
Ausserer: Gerade in der Pandemie wollten wir ein kräftiges Lebenszeichen nach außen geben, haben heuer niemanden in Kurzarbeit geschickt und geschaut, damit unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch stärker in der Region verankert sind – nämlich dort, wo auch unsere Leserinnen und Leser zu Hause sind. Diese Rechnung ist voll aufgegangen und wir liegen wirtschaftlich sogar über unserem Plan.

medianet: Welchen Stellenwert hat Online in diesem Ausbau und was konkret habt ihr Neues gemacht?
Ausserer: Die NÖN sind ein stark wachsendes Produkt, wenn man alle Plattformen gemeinsam betrachtet. Dabei spielt natürlich unser digitaler Auftritt eine enorme Rolle, wir haben 700.000 Artikel und exklusiv gestalteten Eigencontent pro Jahr. Das alles ohne Bezahlschranke, weil es für unsere strategischen Überlegungen wichtig ist, möglichst viele Zielgruppen anzusprechen, um damit die NÖN als Medienmarke stärken.

Der neue Online-Auftritt ist klarer strukturiert und punktet mit einem Leitsystem, das die Regionen besser abbildet. Zusätzlich haben wir eine Social Media-Offensive gestartet. Wir nutzen alle digitalen und klassischen Kanäle, um die Marke NÖN als NÖN Mediengruppe in die Zukunft zu führen.

medianet: Macht man etwas neu, verändern sich auch Dinge. Wie weit hat sich die Zielgruppe mit diesem Relaunch erweitert oder verändert?
Ausserer: Die Zielgruppe ist die selbe, es sind prinzipiell alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher. Wir lassen Menschen vorkommen und geben ihnen ein Gesicht. Wir haben in Summe geschaut, dass wir unseren USP noch besser herausarbeiten. Wir haben Niederösterreicher via Fokusgruppen gefragt, welche Themen sie interessieren und was sie anspricht. Unser Anspruch ist es, für die Menschen relevant und interessant zu sein.

medianet: Frage zum Schluss: Es gibt auch eine neue Kampagne mit dem Relaunch …
Ausserer: Richtig, wir sind ab sofort in ganz Niederösterreich mit Plakaten sichtbar, wir werben in den ÖBB-Pendlerzügen, auf City-Lights, wir branden Taxis, wir haben Abo-Ko­ope­ra­tionen mit den größten Playern in Niederösterreich. Der Relaunch selbst stammt von der Agentur Marble House und mit ihr und dem renommierten Markt- und Meinungsforschungsunternehmen Gallup haben wir die Marke NÖN weiterentwickelt und fit für die Zukunft gemacht.

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