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Das Netzwerk für Content Creators © Elias Hartmann Photography (2)

Zweier-TeamsDie beiden ­Gründerinnen von „The Clickqe”, Sophie Ryba und Maria Ratzinger (o.); das Influencer-Duo Andreea Cebuc und Laura Molnar von dem Blog Les Factory Femmes hielten den Workshop „Instagram Secrets” und gaben Tipps rund um die App.

© Elias Hartmann Photography (2)

Zweier-TeamsDie beiden ­Gründerinnen von „The Clickqe”, Sophie Ryba und Maria Ratzinger (o.); das Influencer-Duo Andreea Cebuc und Laura Molnar von dem Blog Les Factory Femmes hielten den Workshop „Instagram Secrets” und gaben Tipps rund um die App.

Redaktion 22.11.2019

Das Netzwerk für Content Creators

„The Clickqe”-Konferenz feiert Auftakt: Keynote von Instagram, Digital-Workshops und Panel Discussion mit Influencern.

••• Von Nadja Riahi

Es war ein Tag im Zeichen der Content Creation. Die Gründerinnen von „The Clickqe”, Maria Ratzinger und Sophie Ryba, veranstalteten am 16. November im Andaz Vienna Am Belvedere die erste Ausgabe der „Clickqe Konferenz für Influencer und Content Creators”. Das Programm startete mit einer Keynote von Instagram- und Partnership Manager Zentraleuropa, Heiko Hebig. In einer PowerPoint-Präsentation präsentierte er zehn Punkte, die es bei der Nutzung der App zu beachten gibt.

Persönlichkeit gewinnt

„Instagram wurde 2010 gegründet und hat sich seitdem sehr gewandelt. Anfangs wurden quadratische Fotos, die mittels schlecht auflösender Handykamera gemacht wurden, hochgeladen. Heute gibt es Instagram Stories und Instagram TV; Instagram ist zunehmend auch zu einer Videoplattform geworden”, erklärt Hebig den Wandel des Onlinediensts. „Heutzutage wird Instagram von sehr vielen Menschen genutzt – dies ist sowohl ein Vor- als auch ein Nachteil”, so Hebig.

„Menschen klicken erstmals auf dein Profil, weil sie dein Content interessiert, sie bleiben, weil ihnen deine Persönlichkeit gefällt. Wichtig für Instagram ist es auch, sich den Algorithmus zunutze zu machen. Denn was viele nicht wissen: Einen Algorithmus gab es auf Instagram schon immer. Die Fotos wurden chronologisch gepostet und von vielen wegen der Zeitverschiebung oder bei einer zu großen Zahl an abonnierten Kanälen übersehen. Jetzt sorgt der Algorithmus dafür, dass mir der Content angezeigt wird, den ich als spannend empfinde”, sagt Hebig.
Demnach sollen Account-Betreiber genau dann posten, wann sie wollen. Auch zwei bis dreimal am Tag ein Foto oder Video in den Feed zu posten, sei keineswegs etwas Schlechtes. „Die Bilder im Feed sind sehr wichtig. Selten geht einer deiner Follower gezielt auf dein Profil, um sich alle Fotos anzusehen. Ein Tipp beim Posten ist es, statt im Querformat oder quadratisch den Inhalt im Hochformat online zu stellen. So füllt er den gesamten Bildschirm aus”, so Hebig.

Feed kurbelt Wachstum an

Besonders die Videofunktion Instagram TV (kurz: IGTV) sei noch ein kaum erforschtes Terrain. Dabei sei darauf zu achten, dass die Videos entweder gut ohne Ton funktionieren oder Untertitel beigefügt werden. „Es zahlt sich auch aus, jede Funktion zu nutzen, die Instagram zu bieten hat. Der Feed ist der Wachstumsmotor. Je mehr gepostet wird, desto mehr Reichweite bekomme ich. Bezüglich Hashtags: Je generischer ein Hashtag ist, desto unwahrscheinlicher ist es, durch dieses Wort gefunden zu werden”, erklärt Hebig.

Die abschließende Keynote von Bloggerin und Podcasterin Klara Fuchs thematisierte die Selbvermarktung, ein bei Content Creators sehr wichtiger Aspekt. Am Nachmittag wurde verstärkt das Thema IT Security und Online Law besprochen. Die abschließende Panel Discussion „Ich bin käuflich?!” besprachen Blogger unter der Moderation von Influencerin Christl Clear die Tücken von Werbekooperationen, Work-Life-Balance und individuelle Karrierewege.

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