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„Das war eine tolle Teamleistung” © Martina Berger

On tour Eva Pölzl freut sich, wenn es wieder in die Bundesländer geht.

© Martina Berger

On tour Eva Pölzl freut sich, wenn es wieder in die Bundesländer geht.

Redaktion 11.06.2021

„Das war eine tolle Teamleistung”

Kürzlich erreichte das ORF-Morgenformat „Guten Morgen Österreich” 45% Marktanteil – Moderatorin Eva Pölzl über den Erfolg der Sendung.

••• Von Dinko Fejzuli

Wir können es selbst noch kaum fassen”, so „Guten Morgen Österreich”- Moderatorin Eva Pölzl zu dem vergangene Woche erreichten Marktanteil von 45% (+29) für das ORF-Morgenformat.

Und in der Tat: Zu Beginn in den Medien zum Teil gar nicht so wohlwollend aufgenommen, hat sich das Format mittlerweile gemausert. Die 45% seien ein absoluter Spitzenwert, aber auf jeden Fall „eine tolle Teamleistung”, so Pölzl.
Sonst moderiert Pölzl die Sendung abwechselnd mit ihrem Kollegen Lukas Schweighofer und den jeweiligen Bundesländerkollegen die Sendung aus den Bundesländern, nun aber, Corona-bedingt, zwar noch immer aus dem „GMÖ”-Truck, aber eben stationär vom Küniglberg aus.
Pölzl denkt, dass es bald wieder in die Bundesländer geht, denn die Sendung auf Tour sei auch ein guter Markenbotschafter für den ORF, und gerade im letzten Jahr habe man versucht, vor allem positive Themen in der Sendung in den Vordergrund zu stellen. „Wir haben über Corona das Notwendigste berichtet, jedoch auch viele andere Themen gefunden und damit die Befindlichkeit der Menschen gut getroffen”, so Pölzl, und das würden die Menschen eben mit guten Quoten auch honorieren.
Den Umstand, nicht mehr jeden Morgen in einem anderen Ort zu sein und so die Menschen von vor Ort nicht mehr so in die Sendung einbinden zu können – jetzt schalte man sie eben wie die ORF-Kollegen von den Landesstudios mehr zu – gleiche man mit den vielen Experten aus dem ORF-Zentrum aus, auf die man nun, weil ja vor Ort relativ unkompliziert, zugreifen könne.
„Wir haben jetzt neue, wichtige ‚Guten Morgen'-Familienmitglieder gewonnen und wir haben unsere Bundesländerkollegen nie verloren, das war uns ganz wichtig. Die sind jetzt in den Live-Schaltungen dabei, wir haben aber hier vor Ort eine neue Runde aus fixen Experten dazugewonnen”, so die Moderatorin. Die seien nun eine Art zusätzlicher Anker in der Sendung geworden.

Nach Corona wieder auf Tour

Und auch wenn es, auch als Mutter eines Teenager-Sohns, natürlich praktisch sei, jeden Tag nach einer Sendung zu Hause zu sein, freut sich Pölzl, wenn es wieder hinaus ins Land geht. Doch die Vor-Ort-Präsenz in Wien, quasi direkt am Vorplatz der ORF-Zentrale, habe der Sendung viel gutes Image gebracht. Sonst immer irgendwo in Österreich unterwegs und für die ORF-Kollegen hier vor Ort nicht wirklich greifbar, „hat die Stationierung am Küniglberg die Sendung den Kollegen hier im Haus viel nähergebracht”, so Pölzl.

Aber: „Die Besuche in den Bundesländern haben die Sendung ungemein geprägt. Wir waren vier Jahre on the road. Wir haben mehr als 850 Gemeinden und Regionen besucht und wir sehen das als Pause. Da draußen gibt es schon noch viel zu entdecken”, so die Moderatorin über die Entwicklung von „Guten Morgen Österreich” nach der Pandemie.

Immer wieder Spitzenwerte

Die 45% Marktanteil helfen sicherlich auch, und man hofft weiter auf so exzellente Werte, denn bereits davor hatte Pölzls Kollege Lukas Schweighofer schon 40 beziehungsweise 41% und die 45% von Eva Pölzl waren wohlgemerkt nach Ende des Lockdowns, also nach dem Zeitpunkt, als deutlich weniger Menschen zu Hause waren.

„Viele Menschen sind quasi wieder in ihrem normalen Alltag und wir haben trotzdem die 45 Prozent geschafft”, freut sich Pölzl über den großen Sendungserfolg.

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