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Des einen Leid, des anderen Freud © APA/Spiegel/Süddeutsche Zeitung/Harald Schneider
© APA/Spiegel/Süddeutsche Zeitung/Harald Schneider

Dinko Fejzuli 14.06.2019

Des einen Leid, des anderen Freud

Die politische Causa Prima des Landes brachte den Privatsendern, den Printmedien und dem ORF regen Zuspruch bei den Fernseh-Zuschauern.

••• Von Dinko Fejzuli

Satte 92% der österreichischen Bevölkerung haben – zumindest selten oder eben mehr – Nachrichten in Bezug auf das sogenannte Ibiza-Video im Fernsehen verfolgt. Die ganze Causa spülte den Privaten und dem ORF viele Zuschauer in ihre Kanäle.

Der ORF wollte es nun etwas genauer wissen und ließ das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Integral eine repräsentative Umfrage über die Wahrnehmung und Beurteilung über die Regierungskrise durchführen.
Dabei wollte man unter anderem speziell wissen, über welche ORF-Kanäle, (TV, Radio, Online, Teletext, …) sich die Zuseher wie intensiv informiert haben und wie zufrieden sie zum Beispiel mit der dargebotenen Berichterstattung waren.
Auch fragte man Parameter wie die Ausgewogenheit der Berichterstattung ab – ein gerade für einen öffentlich rechtlichen wichtiges Thema.
Erfreulich für den ORF: Das österreichische Publikum gibt der ORF-Berichterstattung über die innenpolitische Entwicklung und die Regierungskrise der letzten Wochen ein sehr positives Feedback.
ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: „Die positiven Rückmeldungen des Publikums zeigen, dass die Österreicherinnen und Österreicher großen Wert auf einen unabhängigen öffentlich-rechtlichen ORF als verlässliche und vertrauenswürdige Informationsquelle auf Augenhöhe legen. Fast 90% haben sich in den ORF-Medien informiert.” Wrabetz zeigt sich vor allem „dankbar für dieses große Vertrauen und ich sehe es als Auftrag, unsere Programme in diesem Sinne weiterzuentwickeln”.

 

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