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Die Medien, die Europa braucht © ORF/Thomas Jantzen (2)

Diskussion Atte Jääskeläinen (LUT Universität Finnland), Maria Mayrhofer (Initiative #aufstehn), Klaus Unterberger (ORF Public Value) und Ulrike Guérot (Politikwissenschaftlerin, v.l.).

© ORF/Thomas Jantzen (2)

Diskussion Atte Jääskeläinen (LUT Universität Finnland), Maria Mayrhofer (Initiative #aufstehn), Klaus Unterberger (ORF Public Value) und Ulrike Guérot (Politikwissenschaftlerin, v.l.).

Redaktion 24.05.2019

Die Medien, die Europa braucht

„Mehr als Wahlen”: Das ORF-„DialogForum” diskutierte die Zukunft der EU und öffentlich-rechtlicher Medien.

WIEN. In ganz Europa verbinden öffentlich-rechtliche Medien die Menschen miteinander. Dabei ist der ORF eine der 106 öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, die für 840 Mio. Menschen in 48 Ländern Programm liefern. Genauer gesagt senden sie in 145 Sprachen in 428 TV-Sendern, auf 609 Radiokanälen und 259 Online-Angeboten.

Die verbindenden Elemente: der aktuelle Austausch von Nachrichten und die Förderung ihrer nationalen und europäischen Kreativindustrie. Die in der European Broadcasting Union (EBU) vertretenen öffentlich-rechtlichen Medien sind in 73% aller in der EU produzierten fiktionalen TV-Programme involviert.
Im Rahmen des ORF-„Dialog­Forums” mit dem Titel „Mehr als Wahlen” am 15. Mai im ORF- Funkhaus wurde der zweite Band des ORF-Public Value-Berichts präsentiert. Diesmal drehte sich aus gegebenem Anlass – der bevorstehenden EU-Wahl am 26. Mai – alles um Europa. Der Report bietet unter anderem auch Zahlen, Daten und Fakten zu der ORF-Medienproduktion 2018/19.

Im Auftrag für Europa

„Der vorliegende zweite Band des Public Value-Berichts dokumentiert, wie der ORF seinen gebührenfinanzierten ‚Auftrag für Europa' erfüllt. Er beschreibt, wie der ORF als einer der zahlreichen europäischen Öffentlich-rechtlichen für jene Grundlagen im Medienkonsum sorgt, die für eine unabhängige, umfassende, vor allem aber eigenständige und freie Meinungsbildung nötig sind”, erklärt ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz.

„Nur vertrauenswürdige Medien können Information, Kultur und Bildung vermitteln und sind in der Lage, durch Unterhaltung und Sport die Menschen in Europa miteinander zu verbinden. Nur so – auf Grundlage einer informierten Öffentlichkeit – ist eine gelingende Demokratie möglich; der ORF trägt seinen Teil dazu bei”, so Wrabetz.
Bei der Veranstaltung standen ebenfalls Europa und der Beitrag der öffentlich-rechtlichen Medien im Mittelpunkt.
Geleitet wurde die Diskussion vom Leiter des ORF-Public Value, Klaus Unterberger. „Gerade angesichts von Fake News und der alarmierenden Polarisierung der Gesellschaft braucht Europa zuverlässige und glaubwürdige Medien, die sich nicht an Aufregung, Empörung und Spekulation orientieren. Wir dokumentieren, was der ORF dafür leistet, welchen Wert und Nutzen er für Österreich und Europa produziert”, erklärt Unterberger.

Ein Blick in die Zukunft

Es diskutierten Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot, der ORF-Korrespondent in Budapest, Ernst Gelegs, der CEO des Verbandes der öffentlichen Wirtschaft und Gemeinwirtschaft, Heidrun Maier-de Kruijff, Atte Jääskeläinen von der LUT Universität Finnland und Maria Mayr­hofer von der Initiative #aufstehn. (nri)

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