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„Die Qualität war beeindruckend” © Martina Berger (2)

Vergangene Woche wurden die Silberne Feder sowie der Best PRactice Award im Haus der Industrie vergeben (Bild: Juryvorsitzende Bettina Gneisz-Al-Ani).

© Martina Berger (2)

Vergangene Woche wurden die Silberne Feder sowie der Best PRactice Award im Haus der Industrie vergeben (Bild: Juryvorsitzende Bettina Gneisz-Al-Ani).

Redaktion 01.10.2021

„Die Qualität war beeindruckend”

Die Silberne Feder und der Best PRactice Award des Jahres 2021 wurden vom Public Relations Verband Austria vergeben.

WIEN. Im Rahmen einer feierlichen Verleihung im Haus der Industrie würdigte der PRVA letzte Woche, Mittwoch, die Sieger des Best PRactice Awards sowie der Silbernen Feder.

In einem Jahr, das stark durch die Pandemie geprägt war, sei es für die Mitglieder der Juries nicht immer einfach gewesen, sich auf ein Ranking zu einigen, so eine Presseaussendung des PRVA.

„Anspruchsvolles Thema”

Den Best PRactice Award, der innovative heimische PR-Konzepte auszeichnet, ging in Gold an Division4 Communication mit ihrer Aufklärungskampagne zu Multipler Sklerose für das Biotechnologie-Unternehmen Biogen Austria. Mit Unterstützung von Ambassadors und unter dem Slogan „Gib der MS (d)ein Gesicht” wurde zu Fotospenden aufgerufen. Dadurch sollen soziale Barrieren aufgehoben werden, Betroffene und Angehörige gleichermaßen Unterstützung erhalten. „Das Siegerprojekt überzeugt mit einer klaren Strategie. Damit wurde man dem anspruchsvollen Thema inhaltlich gerecht und generierte eine effiziente wie effektive Kampagne”, begründet die Juryvorsitzende des Best PRactice Awards, Bettina Gneisz-Al-Ani.

Die WK Fachgruppe Wien der Kaffeehäuser, die mit ihrer Kampagne „Ein Kaffee kann den Tag retten, zwei vielleicht das Kaffeehaus” die dramatische Situation der Wiener Kaffeehäuser sichtbar machte, gewann Silber. Und Platz drei ging an die Österreichische Energieagentur mit ihrer neuen Podcast-Reihe zu erneuerbarer Energie. Das kommunikationstechnisch sperrige Thema erhielt durch das neue Medium Raum.

Kopf-an-Kopf-Entscheidungen

Die Silberne Feder erhalten wiederum Mitarbeitermedien, die dazu beitragen, dass die Qualität der internen Kommunikation im deutschsprachigen Raum gesteigert wird. In der Kategorie Print wurde das dm Mitarbeitermanagzin durchblick ausgezeichnet, das erst kürzlich einen Relaunch durchlief. Eingereicht wurde das Projekt von movea marketing.

Die Lebenshilfe Oberösterreich siegte in der Kategorie Mitarbeiterstory, die in einer Spezialausgabe ihres Magazins streiflichter die NGO-Leistungen ihrer Mitarbeiter mit mehreren Porträts würdigte.
Der erste Platz in der Kategorie Bild – Video – Ton ging an die St. Anna Kinderkrebsforschung, die in der Videoserie #Employee­spot­light” via Linked­In und YouTube an potenzielle Bewerber richtete, aber auch als Echo-Plattform für Mitarbeiter diente. In der Kategorie Digital gewann EY Österreich mit dem Projekt „Building a better (home) working world”, das eine Internet-Plattform mit einer Reihe virtueller Events umfasst.
„Dieses Jahr gab es zwar weniger Einreichungen als im Vorjahr, dafür war die Qualität besonders beeindruckend. In fast allen Kategorien waren die Prämierungen Kopf-an-Kopf-Entscheidungen”, so die Jury-Vorsitzende der Silbernen Feder, Kristin Engelhardt. (red)

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