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Die Zukunft des Erlebens © APA/AFP/Jewel Samad

Auffallen Alles is bunt, laut und blinkt – und trotzdem dreht sich alles nur um wenige menschliche Grundbedürfnisse.

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Auffallen Alles is bunt, laut und blinkt – und trotzdem dreht sich alles nur um wenige menschliche Grundbedürfnisse.

herbert hirner 26.04.2019

Die Zukunft des Erlebens

Drei große Trends verändern, wie Konsumenten künftig Erfahrungen machen, sagt trendwatching.com.

••• Von Herbert Hirner

LONDON. Reize und Angebote überall. An jeder Ecke warten blinkend und lockend aufregende neue Erlebnisse, der Alltag gleicht mitunter einem heillos überladenen Ringelspiel menschlicher Erfahrungen. Und alle machen dabei mit – ob Zahnarzt, Greißler oder Autowerkstatt. Sie alle buhlen um die Aufmerksamkeit von Kunden und Konsumenten.

Immer anders, immer gleich

Dabei ist das keineswegs ungewöhnlich. Die Suche nach immer neuen persönlichen Erlebnissen, das Bedürfnis nach Spiel, Gesellschaft, Authentizität und Status ist so alt wie die Menschheit selbst. Und letztlich dreht sich alles um wenige, grundlegende menschliche Bedürfnisse.

Die Scouts und Forscher von trendwatching.com gehen für die nähere Zukunft von drei gewichtigen Trends aus: Dem Aufeinandertreffen von Automatisierung und persönlichem Erlebnis unter dem Schlagwort Automation Theater, das Fördern des sozialen Zusammenhalts durch Unternehmen (Village squared) und zunehmend mehr Angebote, die nachhaltig sind und sich ohne schlechtes Gewissen konsumieren lassen – das Ende des Exzesses.

Trendsetter und Follower

An der Spitze dieser Entwicklungen finden sich Unternehmen wie Nike, Hilton und Ministry of Supply. Aber auch die Online-Kaufhäuser Alibaba und Amazon und traditionelle Händler wie Wal-Mart und Lidl folgen einem oder mehreren dieser Trends, um die neuen Erwartungen ihrer Kunden zu befriedigen.

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