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#dubistkunst: ORF-TV-Kultur und Museen des Landes rufen zur Kunst-Challenge auf © ORF Hans Leitner

Martin Traxl.

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Martin Traxl.

Redaktion 11.05.2020

#dubistkunst: ORF-TV-Kultur und Museen des Landes rufen zur Kunst-Challenge auf

Klassiker der Kunstgeschichte als Reenactments: Einreichungen bis 15. Juni 2020, Präsentation am 22. Juni im „ORF-kulturMontag“.

WIEN. Wenn der Corona-bedingte weltweite Shutdown den Kunstgenuss verbietet, wissen nicht nur Künstlerinnen und Künstler die Krise als Chance zu nutzen. Auch das Kulturpublikum rund um den Globus zeigt sich erfinderisch, scheint doch das Nachstellen berühmter Gemälde und Kunstobjekte ein weltweiter Trend zu sein. Diesen nutzt die ORF-TV-Kultur, um gemeinsam mit führenden Museen des Landes im Rahmen des „kulturMontag“ am 11. Mai (22.30 Uhr, ORF 2) ganz Österreich zum schöpferischen Mitmachen aufzurufen. Die Challenge unter dem Titel #dubistkunst besteht darin, Klassiker der Kunstgeschichte neu zu inszenieren. Auf dem gleichnamigen Instagram-Account können die „Reenactment“-Ideen bis zum 15. Juni eingereicht werden. Ob sich das kulturaffine Publikum lieber von Gustav Klimts weltberühmtem „Kuss“, Peter Paul Rubens’ dramatischer Darstellung „Das Haupt der Medusa“ oder dem aktionistischen „Wiener Spaziergang“ von Günter Brus inspirieren lässt, wird sich weisen. Die teilnehmenden Kreationen werden von einer hochkarätigen Jury aus Direktorinnen und Direktoren führender österreichischer Museen bewertet, darunter Sabine Haag (KHM), Stella Rollig (Belvedere), Klaus Albrecht Schröder (Albertina), Hemma Schmutz (Museen der Stadt Linz) und Karola Kraus (Mumok). Der „kulturMontag“ präsentiert in der Sendung am 22. Juni die besten, erfrischendsten oder erfinderischsten Kunstwerke. Die Top 5 werden mit jeweils einer Museums-Jahreskarte prämiert.

ORF-TV-Kulturchef Traxl: „Freuen uns auf vielfältige und überraschende Darbietungen“
Kunsthistoriker kennen die Praxis unter dem Fachbegriff „Tableaux vivants“, also „Lebende Gemälde“. Schon in der Renaissance- und Barockzeit war das Nachstellen berühmter Bilder mit echten Personen ein wahrer Partyhit, auch in der zeitgenössischen Kunst erfreut sich die Praxis sowohl bei internationalen wie heimischen Künstlerinnen und Künstlern reger Beliebtheit.

Als Initiator der „kulturMontag“-Challenge sagt ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl: „Wir wollen uns anschauen, wie Menschen Kunst leben und erleben, welche Geschichten die Gemälde erzählen und welche Kreativität die Kunst entfacht. Bilder lösen ja wiederum Bilder und Assoziationen, Gefühle und Gedanken aus und evozieren feinsinnige wie auch aberwitzige Interpretationen. Da gibt es erstaunliche, phantasievolle und manchmal zum Schreien komische Annäherungen. Wir freuen uns auf vielfältige und überraschende Darbietungen der Kunstgeschichte“, so Traxl. (red)

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