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Eclipse und das Streben nach der Effizienz © eclipse/Brychta
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Redaktion 25.10.2019

Eclipse und das Streben nach der Effizienz

Die heimische Eclipse-Niederlassung ­platziert sich gezielt und erfolgreich auf dem hart umkämpften OOH- und POS-Markt.

WIEN. Das Kundenportfolio ist groß, man braucht sich nur die Referenzen auf der Homepage anzuschauen, wobei hier nur ein kleiner Auszug der langen Kundenliste zu sehen ist.

Die Anfänge der Gruppe liegen im Jahr 1991, und das Unternehmen startete mit großformatigen Digitaldruck- und Siebdrucktechnologien. In den vergangenen Jahrzehnten entwickelte sich Eclipse in der CEE-Region zu einem international führenden Hersteller im Großformatdruck, mit rund 250 Mitarbeitern und 40.000 m2 Produktions- und Lagerkapazität. Der Anspruch ist, die stetig wachsenden Anforderungen des grafischen Werbemarkts nicht nur zu erfüllen, sondern mit Innovation und Investition aktiv mitzugestalten und zu formen.

Vier Produktionsstandorte

An vier strategisch gut positionierten Produktionsstandorten fertigt Eclipse vorwiegend großformatige Werbemittel und Werbeträger für den POS-Bereich (unter anderem Boden- und Palettendisplays, Ellipsentotems, Pappkameraden, Deckenhänger, 3D-Logos) und den OOH-Bereich (Plakate, Citylights, Fahnen, Gerüstnetze, Verkehrsmittelwerbung) sowie Verpackungen.

Um den nötigen Vorsprung auf dem sich schnell entwickelnden Werbemarkt zu halten, wird der gesamte produktionsrelevante Arbeitsablauf von Eclipse in-house durchgeführt und stetig optimiert. „Wir sind sehr flexibel strukturiert und arbeiten für alle Beteiligten transparent”, erklärt Bernhard Müller, Managing Director, im Gespräch mit medianet.

POS-Entwicklung

Mit der POS-Entwicklungsabteilung, einer internen Stanzwerkzeugproduktion und einer eigenen Wellpappenanlage verschafft sich Eclipse maximale Unabhängigkeit und Vielseitigkeit. Die Kunden profitieren dadurch von einem nahtlosen Produktionsprozess, der Fehlerquellen minimiert, rasch reagiert und ein Höchstmaß an Kostenoptimierung zulässt. Der lösungsorientierte, innovative und effiziente Service unterstützt die Kunden ab der ersten Idee beim Design, inklusive 3D-Rendering und Prototypenbau, bei der Produktion auf modernsten XXL-Maschinen bis zur Konfektionierung, Copacking und Logistik, und bietet durch die komplette Eigenabwicklung bestmögliche Kontrolle.

Besonderes Wien

„Der Standort Wien hat in unserer Gruppe einen besonderen Stellenwert. Zu der Vertriebsniederlassung haben wir den Entwicklungsbereich dazubekommen und für den Prototypenbau in einen Zünd Digitalplotter investiert. Entwicklung und Bemusterung sind für maßgeschneiderte, individuelle POS- und Displayproduktionen einfach unabdingbar. Mit einem Weißmuster wird die Konstruktion auf ihre Form und Stabilität hin getestet, bevor es für die Serienherstellung, in einer unserer Produktionsstätten, freigegeben wird. Damit verkürzen wir den bisherigen Prozess erheblich”, erzählt Bernhard Müller. Mit dem heimischen Entwicklerteam kann man den Kunden Maßgeschneidertes und Innovatives anbieten. Das Kernprodukt ist das Wellpappendisplay, wobei auch Kapaplast, Reboard, Acryl oder Holz als Material in Frage kommen. „Der POS-Markt ist groß, und so lange es einen stationären Lebensmitteleinzelhandel gibt, wird es Displays geben. Viele Entscheidungen werden vor Ort getroffen, man muss nur durch Supermärkte gehen, um es zu beobachten. Ich betrachte es als Brancheninsider sicher anders, aber dem Kunden fällt mehr auf, als man annimmt. Gerade spezielle Displays generieren viel Aufmerksamkeit. Es gibt unzählige Studien, die genau das belegen”, so Müller.

Champions League

Der POS-Verband POPAI D-A-CH zeichnet jährlich die Besten der Branche in etlichen Kategorien aus. Eclipse konnte heuer einen der Preise ergattern und hat sich natürlich darüber sehr gefreut. „Wir wollten schon immer mitmachen – es ist quasi wie bei der Champions League dabei zu sein”, erklärt der Managing Director.

Auch bei Eclipse werden Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit immer mehr zum Kernthema. Recycelte Materialien, FSC-Zertifizierung und Farben auf Wasserbasis sind bereits Alltag, jedoch nur der Anfang. Letztendlich ist das Unternehmen insgesamt auf einem guten Kurs und für die Herausforderungen und Aufgaben in der Zukunft gut gewappnet. (san)

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