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Effie: gnadenlos ­effizient und ehrlich © IAA/ÖBB Werbung (6)

HausinternEntwickelt wurde die aktuelle Effie-Kampagne von der ÖBB Werbung und damit erstmals von einer Inhouse-Agentur.

© IAA/ÖBB Werbung (6)

HausinternEntwickelt wurde die aktuelle Effie-Kampagne von der ÖBB Werbung und damit erstmals von einer Inhouse-Agentur.

Dinko Fejzuli 10.05.2019

Effie: gnadenlos ­effizient und ehrlich

Kürzlich präsentierte der Effie-Vorstand etliche Neuerungen für die mittlerweile 35. Effie-Saison.

••• Von Dinko Fejzuli

WIEN. Seit mittlerweile 35 Jahren wird der Effie Award in Österreich bereits vergeben. Zum heurigen Jubiläum gibt es ein paar Neuerungen, bis hin zu einer neuen Location, um die wirkungsvollste Werbung des Landes auszeichnen zu können, denn der Effie zeichnet harte Fakten aus: nach­weisbare, wirkungsvolle Marketingkommunikation. Wer einen Effie gewinnt, erhebt sich durch den Nachweis der Wirkung über übliche Standards anderer Awards.

Einreich-Workshops

Er ist ein radikal ehrlicher Preis, deshalb kommt er in der Effie-Kampagne 2019 – konzeptioniert und umgesetzt von der ÖBB Werbung mit ihren Kreativdirektoren Roland Ortner und Christoph Weihs – auch selbst zu Wort. In markigen Sprüchen hat er zu relevanten Themen einiges zu sagen, ganz persönlich, sehr direkt und stellt damit klar: Hero der plakativ gestalteten Sujets ist der Effie selbst und wer mit ihm ausgezeichnet wird, der hat es in der Branche tatsächlich geschafft.

Die Einreichung zum Effie ist anspruchsvoll, denn Daten und Fakten so zu präsentieren, dass sie für die Jury gut und schnell erfassbar und vergleichbar sind, ist eine Kunst für sich. 2019 wurden aus diesem Grund zusätzlich zum klar strukturierten Einreichformular drei Workshops in Salzburg und Wien angeboten, die innerhalb kürzester Zeit ausgebucht waren. Juryvorsitzende Roswitha Hasslinger: „Der große Zuspruch zeigt, wie relevant es ist, einen Effie zu gewinnen; er ist tatsächlich so etwas wie ein Ritterschlag in der Branche. Wir werden diese Workshops auch in Zukunft weiterführen, aber selbstverständlich steht das IAA-Büro allen Interessenten gern bei Fragen zur Verfügung, die sich im Laufe des Einreichprozesses ergeben.”

Neue Kategorien nachgeschärft

Ist der Einreichprozess durch die Bewerberinnen und Bewerber erst einmal geschafft und durchgeführt, werden die Arbeiten unter dem bewährten Vorsitz von Effie-Jurypräsidentin Roswitha Hasslinger in einem zweistufigen Verfahren bewerten, wobei nur wirtschaftlich auch wirklich erfolgreiche Kampagnen die Chance auf einen Award haben können, denn 50% der Jurybewertung fokussieren ausschließlich auf die Wirkung der Kampagne.

Neben den Branchenkategorien und dem vor drei Jahren eingeführten Newcomer gibt es seit 2018 mit Positive Change, Transformation und Brand Experience drei neue, branchenübergreifende Kategorien, die aktuelle Kommunikationsthemen und -stile optimal abdecken.
2019 erfolgte eine Nachschärfung und Präzisierung, um die Einreichung und Zuordnung der Kampagnen zu erleichtern.

Alles neu bei der Gala

Den Effie, die „State of the Art”- Auszeichnung der Werbe- und Medienbranche, zieht es dann am 16. Oktober 2019 an einen Ort, der wie geschaffen ist, um die Kommunikationsbranche und ihre herausragenden Leistungen im künstlerischen Umfeld ­namhafter Museen zu feiern: in die Halle E des MuseumQuartiers.

Die ehemalige Winterreithalle der kaiserlichen Hofstallungen ist durch ihre gelungene Verbindung barocker und moderner Architektur und die hervorragende technischen Ausstattung der ideale Rahmen für die 35. Effie Gala.

Kampagne: ÖBB Werbung

Die neue Kampagne wurde heuer mit der ÖBB Werbung erstmals von einer Inhouse-Agentur konzipiert. Gnadenlos ehrlich zeigt die neue Werbelinie die Exklusivität des Preises. Mit Claims wie „Habt ihr mich wirklich verdient?” oder „Ich bin verdammt hart im Geben” präsentiert sich der Effie Award 2019 bewusst direkt und faktenbasiert. „Für uns als Inhouse-Agentur war es eine ganz besondere Ehre, die Kreation für die Effie Kampagne übernehmen zu dürfen”, so die Geschäftsführerin der ÖBB Werbung, Karin Seywald-Czihak.

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