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Ein Award für Awards? Ja! © Paul Kolp
© Paul Kolp

Redaktion 10.09.2021

Ein Award für Awards? Ja!

Bereits zum dritten Mal findet der alpha awards Grand Prix statt. CEO Stefan Böck erklärt die Hintergründe zum Event.

••• Von Georg Sander

WIEN. Am 25. November 2021 findet der alpha awards Grand Prix statt, Einreichungen für die Show, bei der Awards ausgezeichnet werden, sind bis 26. September möglich.

Aber stopp! Warum gibt es, mittlerweile zum dritten Mal, überhaupt einen Award für Awards? Was auf den ersten Blick seltsam klingt, erklärt CEO Stefan Böck im Gespräch mit medianet: „Da wir in den letzten Jahren mehr als 500 Wettbewerbe unterschiedlichster Ausrichtung und Größe, in enger Zusammenarbeit mit Award-Veranstaltern erfolgreich abwickeln durften, haben wir sehr viel über die Konzeptionierung und Umsetzung von Awards gelernt und durften mitverfolgen, welch ­herausragende Arbeit diese leisten.”

Das sei die Inspiration gewesen, einen Award zu entwickeln und damit exzellente Wettbewerbsprojekte auszuzeichnen. Im gesamten D-A-CH-Raum werden jährlich rund 4.000 Awards vergeben – angesichts dieser Zahl macht es also Sinn, hier auch die Besten zu küren.

„Wir sind der Überzeugung, dass Wettbewerbe wirkungsvolle Instrumente sind, um innovative Ideen und effiziente Lösungen zu erschaffen, die sowohl einzelne Personen als auch die Gesellschaft stärken und voranbringen”, meint Böck weiter., „Veranstalter von Wettbewerben fördern Menschen in ihrer Weiterentwicklung, motivieren sie zu Bestleistungen und inspirieren sie, ihr gesamtes Potenzial zu entfalten. Und wir zeichnen diejenigen aus, denen dies besonders gut gelingt.”

Neue Kategorien

Die letzten eineinhalb Jahre haben Spuren hinterlassen, auch bei der Eventbranche. Nicht wenige Awardshows fanden zuletzt ganz online oder in hybrider Form statt. Dem wird auch beim alpha awards Grand Prix Rechnung getragen, gibt es doch nun auch neue Kategorien – etwa hybrid und virtuell. Doch wird dieser Trend aus Sicht des Experten anhalten?

„Herausfordernde Zeiten bringen herausragende Lösungen hervor. Dennoch werden virtuelle und hybride Preisverleihungen nicht nur ein einmaliger Trend bleiben, sondern die Zukunft sein”, führt der CEO aus. „Digitale Events helfen, Kosten und Ressourcen einzusparen, sind beliebig skalierbar und tragen zum Klimaschutz bei. Hybride Events bieten die Möglichkeit, mit dem digitalen Angebot eine große Reichweite zu erzielen und mit verschiedenen Teilnehmenden ortsunabhängig zu kommunizieren, während im physischen Eventteil Inhalte mit allen Sinnen miterlebt werden.” Und um es abzukürzen: Die neuen Kategorien werden in Zukunft logischerweise beibehalten. Rund um die Awardshow gibt es auch noch einiges mehr, denn am 25. November gibt es auch das alpha awards Online-Forum mit inspirierenden Vortragenden.

Das Forum

Die Keynotes sind das Highlight. Herausragende Persönlichkeiten, wie Arabella Kiesbauer (Fernsehmoderatorin), Wolfgang Fasching (dreifacher Race Across America-Sieger) und Bernhard Sieber (Weltmeister und Olympiaathlet) berichten, wie sie durch Teilnahmen an Wettbewerben über sich hinausgewachsen sind, um „das Unmögliche möglich zu machen”. Ein weiteres Highlight: Der Best-Practice Case, die #glaubandich Challenge der Erste Bank und Sparkasse von Thomas Schaufler, Vorstandsmitglied der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG.

Die Verpflichtung von so bekannten Menschen ist auch ein Fingerzeig, wie Awardshows mehr Öffentlichkeit generieren können. „Natürlich tragen große Namen zu einer gelungenen Award-Verleihung bei, vorausgesetzt diese Person passt thematisch auch zur Show und kann diese mit ihrer Erfahrung bereichern”, erklärt er. „Arabella Kiesbauer inspiriert seit Jahren ein Millionenpublikum durch die Wertschätzung, die sie als Moderatorin ihren Teilnehmern schenkt: „Im Fireside-Chat mit Moderator Ronny Leber spricht sie über das Spannungsfeld Wettbewerb und Wertschätzung und wie es ihr gelingt, Menschen in Bewegung zu bringen.”

Tipps vom Experten

Aber was ist das Wichtigste bei der Organisation solcher Shows? Leadgenerierung? Sponsorengewinnung? „Am wichtigsten ist es, die Einreicherinnen und Einreicher in den Mittelpunkt zu stellen. Um das geht es ja schließlich in einer Award-Verleihung – Menschen, Teams und Unternehmen und deren besondere Leistungen vor den Vorhang zu holen und auszuzeichnen.” Eine eigens durchgeführte Studie belegte zudem, dass die mediale Aufmerksamkeit einen großen Mehrwert darstellt.

Mit einer eigenen Software­lösung kann der administrative Aufwand von Awards um 70% reduziert werden. Die cloud-basierte Software bietet eine intuitive Benutzeroberfläche, die Einreichern, Veranstaltern und Juroren eine einfache und ­rasche Bedienung ermöglicht.

Ziele formulieren

Stefan Böck gibt abschließend noch einen Tipp: „Um einen erfolgreichen Award zu konzipieren, ist es entscheidend, ein strategisches Ziel klar und deutlich zu formulieren und die gesamte Wettbewerbsumsetzung auf dieses Ziel auszurichten. Des Weiteren sollten die Mehrwerte und der Nutzen der einzelnen, am Award beteiligten Interessensgruppen, wie z.B. ihre Einreicher und Jurorinnen und Juroren erarbeitet und in eine Story verpackt werden, um den Award für diese Zielgruppen attraktiv zu machen.”

Und was waren für ihn schließlich die größten Highlights der Hunderten Awards? „Wir durften bereits Hunderte nationale und internationale Wettbewerbe für Unternehmen wie Bosch, Henkel, Wienerberger und Organisationen wie Wirtschaftskammer Österreich, den CCA und den iab Austria erfolgreich abwickeln.”

https://grandprix.alpha-awards.com

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