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Eine Erfolgsgeschichte © ORF/Hans Leitner
© ORF/Hans Leitner

Redaktion 06.05.2022

Eine Erfolgsgeschichte

ORF III stellt sein neues Programm vor: Regionalität, Information und Kultur werden weiter ausgebaut, neue Sendereihen wurden vorgestellt.

••• Von Petra Stückler

Anlässlich der Präsentation der Programmhighlights von ORF III im Globe Wien ließ man die Entwicklung des Senders Revue passieren – mit einem erfreulichen Fazit. Denn ORF III produziert heute mehr denn je. Rund 40 Eigenformate werden regelmäßig von rund einer Mio. Zuseherinnen und Zusehern gesehen. Seit dem 26. Oktober 2011 hat sich der Kultur-Spartensender im elften Jahr seines Bestehens zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Deshalb stieß man auch auf das erste Jahrzehnt pandemiebedingt verspätet an. So bezeichnet ORF-Enterprise-CEO Oliver Böhm den Sender gar als „Shootingstar” der ORF-Familie. Regionalität, Kultur und Information sind die Grundsäulen des Programms. Dank des hohen Zuspruchs werde die Live-Berichterstattung immer weiter ausgebaut.

Bedarf an Information

Seit November 2020 informiert man werktäglich von 9:30 bis 13:00 Uhr über das Weltgeschehen und Österreichs Innenpolitik. Alleine seit Beginn des Ukrainekriegs wurden 150 Programmstunden ausschließlich darüber gesendet. Ein ständig wachsendes Team vor und hinter der Kamera sowie Korrespondenten in aller Welt arbeiten daran, den Anspruch „immer live und aktuell” zu erfüllen. Mit der Übernahme der Chefredaktion durch Lou Lorenz-Dittlbacher wird der Ausbau der ORF III Info-Formate weiter vorangetrieben.

„In Zeiten der Verunsicherung ist die Kernkompetenz des Journalismus, Antworten auf die großen Fragen zu geben, noch zentraler geworden. ORF III will hier Orientierung liefern und aufzeigen, wie es zu Falschinformationen kommt und wie man Fake News enttarnen kann”, erklärt Dittlbacher. „ORF III Aktuell”, „Politik live”, „Sommer(nach)Gespräche”, und „Österreich wählt” zur Bundespräsidentenwahl sind eigens entwickelte Infoformate.
„Ein besonderes Augenmerk richten wir auf zuverlässige Berichterstattung – Fakten statt Fake News. Die ORF III Information hat sich diesem Motto verpflichtet”, betont ORF Generaldirektor Roland Weißmann.

Multimediale Zeitgeschichte

Aber auch die Zeitgeschichte kommt nicht zu kurz im Jahr 2022. Die neue Sendereihe „Via Austriae – Von Ostarrichi nach Österreich” wird noch heuer ausgestrahlt. „Es handelt sich um eine 40-teilige Serie, die die Anfänge und die prägendsten Ereignisse Österreichs multimedial aufbereitet und damit dem öffentlich-rechtlichen Prinzip zutiefst verbunden ist. Sie soll in der Tradition von Hugo Portischs einzigartigen Dokumentationsserien wie ‚Österreich I' und ‚Österreich II' oder ‚Die Zweite Republik' stehen, die wesentlich zur Identitätsstiftung und -findung Österreichs beigetragen haben. Portischs journalistischem Ethos sind wir alle tief verbunden”, schildert Roland Weißmann.

Sommerliche Highlights

Neben der ORF-Information bietet ORF III auch Kulturberichterstattung in Zusammenarbeit mit heimischen Kulturbetrieben. „Getreu dem Motto ‚viel – mehr – ORF III' bauen wir auch in diesem Jahr das Programm aus: Der Kultursommer wartet mit rund 15 Eigenproduktionen auf. Besondere Highlights sind dabei das Konzert von Rudolf Buchbinder aus Grafenegg, das Erfolgsmusical ‚Elisabeth' live vor dem Schloss Schönbrunn und natürlich das Donauinselfest – endlich wieder live und in vollem Umfang”, freuen sich die Geschäftsführer von ORF III, Peter Schöber und Kathrin Zierhut-Kunz, über die kommenden Höhepunkte.

Oliver Böhm, CEO der ORF-Enterprise, sieht auch allen Grund zur Freude, ist ORF III doch zum reichweitenstarken Player am heimischen Fernsehmarkt avanciert: „Täglich öffnet sich in ORF III Kultur und Information der Vorhang für eindrucksvolle Werbeerfolge bei der einkommensstarken, gut gebildeten und weltoffenen Zielgruppe. Der unverwechselbare und einzigartige Österreich-Content, die Genrevielfalt der heimischen und internationalen Kultur und der Blick auf entdeckenswerte Schätze unseres Landes machen ORF III zur wirkungsstarken Bühne für erfolgreiche Werbeauftritte.”

Steigende Marktanteile

„ORF III konnte seit Senderbestehen seinen Marktanteil jedes Jahr steigern und verzeichnete alleine in den vergangenen drei Jahren einen Anstieg um 28 Prozent”, freut sich auch die Kaufmännische Direktorin des ORF, Eva Schindlauer – wohl zu Recht, denn ORF III ist damit der erfolgreichste Kulturspartensender im deutschen Sprachraum. Und damit das so bleibt, wird weiterhin kräftig an innovativen Fernsehformaten gearbeitet.

Auch die Themen Heimat, Tradition und Religion haben ihren festen Platz im Programm.
Jeden Mittwoch-Hauptabend führen die Programmleisten „Heimat Österreich” und „Landleben” mit zahlreichen Neuproduktionen, die in Zusammenarbeit mit den ORF-Landesstudios entstehen, an verschiedene Orte Österreichs und porträtieren das Leben in dörflichen Gemeinschaften. Am Donnerstag im Hauptabend führt „Land der Berge” durch alpine Landschaften und erzählt von der Beziehung zwischen Mensch und Berg.

Neuer Kulturbeirat

Eine weitere Neuerung wurde vorgestellt: Am 26. April hat sich auf Einladung von Generaldirektor Roland Weißmann der neue ORF-III-Kulturbeirat konstituiert. Kernaufgabe des Gremiums und seiner Mitglieder ist es, den raschen und unkomplizierten Austausch zwischen dem Sender und namhaften Vertreterinnen und Vertretern aus dem Kunst- und Kulturbereich zu garantieren. Weiters gewährleistet der Kulturbeirat eine laufende kritische Begleitung und Beratung des Senders und seiner inhaltlichen Qualität. Unter dem Vorsitz von Alexander Wrabetz werden Spitzenrepräsentanten aus Kunst und Kultur Initiativen zur kulturellen Förderung an der Schnittstelle Kunst, Kultur und Fernsehen setzen. ORF III investiert derzeit rund 90% des Programmbudgets in die heimische Produktionswirtschaft.

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