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Entscheidungswege müssen kurz sein © EXPA Pictures/Michael Gruber
© EXPA Pictures/Michael Gruber

Redaktion 04.12.2020

Entscheidungswege müssen kurz sein

brandfan kommt als flexible und schlagkräftige Agentur durch die Corona-Monate. Katharina Nirtl blickt auf 2020 zurück.

••• Von Chris Radda und Georg Sander

WIEN. Am Anfang stand die Ungewissheit, dann folgte die Umstellung auf das Homeoffice, unzählige Gespräche mit Kunden und Partnern, wie die Zukunft aussehen würde. Events wurden gecancelt, Kampagnen umgestellt – kurz: Seit März 2020 war nichts mehr so, wie es zuvor war. So auch für brandfan, die Wiener Agentur mit Kunden vom Pharmabereich bis hin zu Sportevents. Katharina Nirtl, Geschäftsführung, blickt im Gespräch mit medianet auf diese Monate zurück und kann und will der Krise auch etwas Positives abgewinnen.

„Im März gab es nur Stornos bis Jahresende bei Fortbildungen, Events und Veranstaltungen. Nachdem bei uns im Bereich Pharma Events, Kongresse und Fortbildungen wichtig sind, standen wir vor einer riesigen Aufgabe”, beschreibt Katharina Nirtl die ersten Stunden und Tage. Dann kam die nächste Phase: Man ist draufgekommen, dass man es eben anders machen muss. Da wurde umgedacht: „Wir haben geshiftet und andere Dinge angeboten. Denn Flexibilität ist eine unserer Stärken.”

Umschwenken

Im ersten Lockdown, im zweiten nun, in vielleicht einem dritten, da braucht es andere Ideen, um Menschen zu erreichen. brandfan bot also Videos an, stellte Events auf hybrid und später dann auf rein online um. Weil man es kann, weil man es muss. Schließlich „braucht niemand einen Folder, wenn keiner mehr auf die Straße gehen sollte. Es wird viel nach hinten verschoben und es passiert dann alles recht kurzfristig.” brandfan ist vielleicht zudem noch näher an der Corona-Thematik, weil viel im Pharma-Bereich gemacht wird – das gibt einen noch schärferen Blick. Roche Austria, Vifor-Pharma oder Takeda vertrauen auf brandfan.

Neben Flexibilität und Erfahrung hilft es der Agentur auch, dass man Entscheidungen schnell trifft. „Unsere Entscheidungswege sind kurz und dadurch sind wir sehr flexibel”, erklärt Nirtl. „Es wird aus dem Stand heraus entschieden, das erleichtert. Spannenderweise sind Dinge, von denen manche früher dachten, dass es nicht interessant wäre, sie zu nutzen, wie etwa Livestreams, weil man ja nur zum Socializen käme, nun relevant.”
Ein kleines Team ist auch schneller im Homeoffice, als wenn es vielleicht gar nicht die Hardware gibt. Bei brandfan konnten die Angestellten problemlos von zu Hause aus neue Ideen für neue Zeiten entwickeln
„Ich muss anmerken, dass eine gewisse Größe oder Nichtgröße hilft”, so Nirtl.
Im Pharma- bzw. Medizinbereich betreut die Agentur extrem viele unterschiedliche Kunden, einige quasi rund um die Uhr und sehr intensiv.

Rundum sorglos

Die langfristigen Kundenbeziehungen helfen, man kennt sich, vertraut sich: „Unser Special war immer ein Rundumsorglospaket. Das geht auf jeder Ebene, jedem Kanal, in jedem Bereich.”

Immer wieder fällt das Schlagwort Flexibilität, das bei brandfan auch gelebt wird: „Wir waren immer Fullservice und sind flexibel, haben den Fokus anders gesetzt. Jetzt plötzlich tun wir da gewisse Dinge vermehrt. Ich bin froh über meine strategische Ausrichtung, dass ich immer offen war. Wir können es; wenn es wer braucht, machen wir es.”
Katharina Nirtl meint abschließend: „Ich versuche alles auch positiv zu sehen. Alles bietet auch die Chance. Wir haben allen gesagt: Positiv bleiben, wir lassen euch nicht allein – gemeinsam schaffen wir das und passen uns den geänderten Anforderungen an.”

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