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GIS-Kampagne: Am Punkt © GIS (3)
© GIS (3)

Redaktion 03.04.2020

GIS-Kampagne: Am Punkt

In der aktuellen Kampagne sprechen die Gebührenzahlerinnen und ­Gebührenzahler selbst über den persönlichen Mehrwert der Rundfunkgebühren.

WIEN. Die GIS startet die seit Dezember 2019 vorbereitete Werbekampagne, die aufgrund der Covid-19-Ausnahmesituation zusätzliche Relevanz bekommen hat. Ab sofort kommen Seher und Hörer zu Wort; sie sprechen über den persönlichen und zugleich gesellschaftlichen Mehrwert der Rundfunkgebühren, der besonders jetzt, während der Corona-krise, in den Vordergrund rückt. medianet sprach mit GIS-Geschäftsführer Harald Kräuter.

medianet:
Herr Kräuter, seit dieser Woche läuft die seit Dezember vorbereitete Kampagne. Was ist die Hauptbotschaft?
Kräuter: Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung weiß um die Sinnhaftigkeit der Rundfunkgebühren und den damit verbundenen gesellschaftlichen Wert. Diese Menschen leisten mit den Gebühren einen besonderen Beitrag für öffentlich-rechtlichen Content, für Information, Unterhaltung, Sport, Kultur und vieles mehr. Wir möchten den Menschen die Bandbreite dessen vor Augen, was sie mitermöglichen.

medianet: Zu sehen sind ganz normale Gebührenzahlerinnen und Gebührenzahler – welcher Gedanke steht hinter der Auswahl dieser Art von Botschafter?
Kräuter: Unsere Testimonials, Menschen wie du und ich, bestätigen alle Menschen in der Verantwortung, die sie mit ihrem Beitrag übernehmen. Die Testimonials hatten sich auf einen Aufruf hin gemeldet, eben weil sie von der Sinnhaftigkeit überzeugt sind und diese Überzeugung gern weitergeben wollen. Wir als GIS bedanken uns mit der Werbekampagne bei den Gebührenzahlerinnen und Gebührenzahlern.

medianet:
Aktuell gehen die Quoten des ORF durch die Decke und zeigen, dass sich in Krisenzeiten die Menschen besonders vor den ORF-Programmen versammeln. Wie sehr hilft das auch dem Image der GIS, bei Ihrer Kampagne das ‚Wofür' zu erklären?
Kräuter: Die Dramatik der aktuellen Situation war über die vielen Wochen der Vorbereitung seit Ende Dezember nicht im Ansatz abzusehen. Wir sind erst in der Finalisierung der Kampagne mit einigen Textadaptionen auf die Coronakrise eingegangen. Die Grundlinie der Kampagne basiert auf dem gesetzlichen Auftrag der Gebühreneinhebung und darauf, Gebührenzahlerinnen und Gebührenzahler auch zu informieren. Sicherlich ist vielen Menschen in Österreich durch die aktuelle Informations­offensive dieser Beitragsnutzen bewusster geworden. Das gilt für Menschen, die den Beitrag leisten, aber auch für solche, die bisher noch keine Gebühren bezahlt haben.

medianet: Die Kampagne stammt von donnerwetterblitz – wie lautete eigentlich der damalige Auftrag an die Kreativen?
Kräuter: Die Agentur dwb ging als klarer Sieger aus einem Vergabeverfahren mit einem strategischen sowie kreativ-konzeptivem Ansatz hervor; der Fokus lag dabei auf der Bestätigung der Gebührenzahler und auf der solidarischen Verantwortung innerhalb der gesetzlichen Vorgaben. Der erhobene Zeigefinger wurde durch das Team von dwb von der Klammer ‚Mein Beitrag zahlt sich aus' abgelöst. Das bringt viel positive Emotion in unsere Aufklärungsarbeit, viel Dank für die übernommene Verantwortung, aber auch Argumentation, nun doch zum ‚Beitrags'-Zahler zu werden. (fej)

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