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„Go big and stay home!” © ProSiebenSat.1 Puls 4

Nina Kaiser und Naomi Hunt, die Initiatorin bzw. die Co-Founderin des Festivals.

© ProSiebenSat.1 Puls 4

Nina Kaiser und Naomi Hunt, die Initiatorin bzw. die Co-Founderin des Festivals.

Redaktion 30.04.2021

„Go big and stay home!”

Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Inklusion – mit Start des 4Gamechangers Festivals ruft ProSiebenSat.1 Puls 4 die Initiative 4Sustainability ins Leben.

••• Von Tanja Holz

WIEN. Das Beste aus einer schwierigen Situation zu machen – darin sind Nina Kaiser und Naomi Hunt nach einem Jahr Pandemie Meisterinnen. Das 4Gamechangers-Festival musste letztes Jahr pandemiebedingt kurzfristig 600 Speaker und zahlreiche Sponsoren und Partner wieder ausladen; 2021 wird das aber mehr als wieder gutgemacht.

„Wir mussten unseren Holly­woodstar George Clooney für April 2020 leider wieder ab­moderieren, haben aber aus der Not eine Tugend gemacht”, so Kaiser, die Initiatorin des Festivals.
„Ende letzten Jahres war uns klar, dass wir wahrscheinlich wieder kein physisches Festival veranstalten können, also haben wir umgedacht und konnten Ende Jänner tatsächlich das neue Konzept fix fertig präsentieren und haben mit ‚4Gamechangers-Studio' eine tolle neue ‚virtuelle' Bühne für unsere gamechangenden Persönlichkeiten und Inhalte”, erklärt die Co-Founderin.
Unter dem Motto „Go big and stay home” fand der große Kick-off-Event des 4Gamechangers-Festivals in diesem Jahr vom 27. bis 30. April statt – und zwar on Air und online auf Puls 24, Puls24.at und 4Gamechangers.io und auf der Streaming App Zappn. Und das ist erst der Anfang, denn das Programm soll zu einem ganzjährigen Fixpunkt werden.

Programmerweiterung

„Es gab noch nie so viel Diskussionsbedarf über die Zukunftsthemen wie logischerweise aktuell, darum liegt es nahe, das Programm auszubauen. Unter dem Namen ‚4Gamechangers-Studio' sind vorerst wöchentliche bis zweiwöchentliche 4Gamechangers-Talks geplant. Laufen soll das Ganze bis nächstes Jahr im April, wenn wir dann hoffentlich wirklich ein haptisches Festival haben werden können”, so Kaiser. Dem nicht genug, entstanden zusätzlich zur Adaption des Festivals während der ersten beiden Lockdowns zwei Subprojekte.

4Gamechangers-Roomservice bietet Künstlern die Möglichkeit, Wohnzimmerkonzerte, Kabarettprogramme, Lesungen und dergleichen online zu stellen und Tickets zu verkaufen. Die Plattform ‚4Gamechangers/Gönn’ Dir' wiederum richtet sich an Jugendliche, die dort die Möglichkeit bekommen, bei kostenlosen Online-Sessions mit professionellen Coaches, Sportlern, Fitnesstrainern, Künstlern und Influencern teilzunehmen.

4Sustainability

„Der generelle 4Gamechangers-Spirit ist ja, die Menschen zusammenzubringen und die Welt zum Positiven zu verändern. Dazu passt auch unsere neue 4Sustainability-Initiative”, erzählt Naomi Hunt, die für die Umsetzung verantwortlich ist.

„4Sustanability ist ein firmen­internes Nachhaltigkeitsprogramm, das wir am 1. Jänner in Österreich gelauncht haben. Unsere Company beschäftigt sich natürlich bereits jahrelang mit nachhaltigkeitsbezogenen Themen. Mit 4Sustainability bekommt das Ganze einen Rahmen und wird so ausgebaut, dass wir unseren Beitrag zur Erreichung der 17 Sustainable Development Goals (kurz SDGs) der Vereinten Nationen leisten. Wir schaffen eine Struktur, in der wir Ziele setzen können und unseren Fortschritt messen, um unseren Impact zu maximieren.”

Grüne Produktion

Neben bestehenden Eigenproduktionen wie 4Lifechangers und KlimaheldInnen plant die Puls4-ATV-Gruppe neue Programmpunkte und interne Projekte rund um den Klimawandel. „Umwelt ist eine Riesenpriorität für uns. Wir sind jetzt dabei, zu evaluieren, was genau unser Fußabdruck ist und in welchen Schritten wir unsere Emissionen senken können”, so Hunt.

In einigen Bereichen gebe es bereits konkrete Maßnahmen, wie beispielsweise in der Produktion. „Ab jetzt läuft das Projekt ‚Sauber gedreht', und ab Herbst werden dann die ersten Green Productions losgehen. Andere Teams gehen den Themen ‚Green Location' und ‚Green Events' nach.”
Im Fokus der Initiative stehen neben Klimaschutz auch fünf weitere SDGs: Gleichstellung der Geschlechter, Verringerung der Ungleichheit, Klimaschutz, Frieden und Gerechtigkeit sowie starke Institutionen durch Partnerschaften.
Zudem wurde ProSiebenSat.1 Puls 4 offizieller Partner des SDG Media Compact der Vereinten Nationen und verpflichtete sich damit zur redaktionellen Berichterstattung über den globalen Fortschritt bei der Erreichung der Ziele bis 2030.
„Wir sind nicht nur eine große Company, sondern vor allem ein Medienunternehmen. Das heißt, wir stehen in der Pflicht, nicht nur uns selbst zu verbessern, sondern auch News und Informationen über Nachhaltigkeit zu verbreiten, um die Themen unter die Menschen zu bringen”, erklärt Hunt.

Förderung von NGOs

In das Programm der 4Gamechangers werden die 17 Sustainability Development Goals bereits seit Jahren integriert. „Es sind alle Goals wichtig und nicht nur unbedingt die sechs, auf die wir uns fokussieren. Darum versuchen wir, immer wieder einzelne SDGs durch Kooperationen zu unterstützen”, erzählt Kaiser.

„‚No Poverty' war eines der ersten Ziele. Hier haben wir eine tolle Kooperation mit der Volkshilfe und begleiten diese jetzt schon seit einem dreiviertel Jahr im Rahmen von redaktionellen Berichterstattungen in ihrer täglichen Arbeit mit in Österreich von Armut bedrohten Kindern und unterstützen, hier natürlich sowohl finanziell als auch mit unserer medialen Power.”

Betonung auf Vielfalt

Auch im Bereich Vielfalt setzt die Puls4-ATV-Gruppe an und möchte explizit auch Menschen mit Behinderung rekrutieren. „Das ist uns in der HR ein großes Anliegen. Wir möchten unsere Diversität und Inklusion stärken und auch on Air schauen, wie wir mehr barrierefreie Inhalte zeigen können”, erklärt Hunt die weiteren Schritte.

„Einfach ist das alles nicht, denn neben der organisatorischen und technischen Komponente müssen wir auch auf die Gesetze achten. Es ist viel zu tun, und es passiert alles nicht kostenneutral – aber das muss man als Investment in die Zukunft sehen. Uns läuft die Zeit davon, und Companies wie wir müssen sich das zu Herzen nehmen.”

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