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„Große Ehre” © Anne Zeuner

Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele, und Klaus-Michael Kühne, Präsident der Kühne-Stiftung.

© Anne Zeuner

Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele, und Klaus-Michael Kühne, Präsident der Kühne-Stiftung.

Redaktion 31.08.2018

„Große Ehre”

Die Salzburger Festspiele dürfen sich ab 2019 über die Kühne-Stiftung als Hauptsponsor freuen.

SALZBURG. Die Kühne-Stiftung engagiert sich ab 2019 als Hauptsponsor der Salzburger Festspiele. Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele, und Klaus-Michael Kühne, Präsident der Kühne-Stiftung, verkündeten den Vertragsabschluss bei einer Pressekonferenz in Salzburg.

Neue Impulse

Der Kooperations-Vertrag gilt zunächst für drei Jahre, das heißt bis zum 31.12.2021. Die Salzburger Festspiele und die Kühne-Stiftung erweitern damit ihre bereits seit vielen Jahren erfolgreiche Partnerschaft erheblich. Seit dem Jahr 2013 fördert die Kühne-Stiftung das „Young Singers Project”, eine Plattform zur Förderung des internationalen sängerischen Nachwuchses.

„Für die Festspiele ist es eine große Ehre und Freude, erstmals mit einer Stiftung als Hauptsponsor zusammenzuarbeiten. Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Partnerschaft für beide Seiten neue Impulse bringen wird”, erklärt Rabl-Stadler.
Kühne fügt hinzu: „Unternehmerischer Erfolg sollte stets mit einer Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft verbunden sein. Es geht meiner Auffassung nach nicht nur darum, Geld zu spenden, sondern mit gut durchdachten Projekten in die Zukunft des Gemeinwesens zu investieren und ihm neue Impulse zu verleihen.”
Die Entwicklung des Budgetpostens Sponsoring bei den Salzburger Festspielen ist vom Jahr 1995 mit vier Prozent auf 18% im Jahr 2018 gewachsen. Als die Festspielpräsidentin im Jahr 1995 anfing, gab es Nestlé als Hauptsponsor und den damals gerade neu gewonnenen Hauptsponsor Audi.
Dass die Festspiele nun erstmals eine Stiftung als Hauptsponsor gewinnen konnten, habe gleich zwei riesige Vorteile, sagt die Festspielpräsidentin. Einerseits beruhe es nicht auf Geschäft und Gegengeschäft, andererseits gebe die Stiftungsstruktur im Gegensatz zum Mäzenatentum eine größere Sicherheit.

Epizentrum des Besonderen

„Ich hoffe, dass der Schritt der Kühne-Stiftung auch andere Stiftungen inspiriert, enger mit den Salzburger Festspielen zusammenzuarbeiten, denn nur dann ist es möglich, dass die Festspiele zu einem Epizentrum des Besonderen werden, wie es unser Intendant Markus Hinterhäuser immer so schön ausdrückt”, so Rabl-Stadler.

Die gemeinnützige Kühne-Stiftung mit Sitz in Schindellegi wurde im Jahr 1976 von der Familie Kühne gegründet. Sie ist eine operative Stiftung, deren Präsident Klaus-Michael Kühne ist. Aufgabe der Stiftung ist in erster Linie die Förderung der Aus- und Weiterbildung sowie der Forschung und Wissenschaft auf den Gebieten Verkehrswirtschaft und Logistik. (red)

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