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Heineken im Tank © Mark Thompson/2016 Getty Images

v.l.: Scott Quinnell, Jackie Stewart, Gianluca Di Tondo und Bernie Ecclestone.

© Mark Thompson/2016 Getty Images

v.l.: Scott Quinnell, Jackie Stewart, Gianluca Di Tondo und Bernie Ecclestone.

Redaktion 17.06.2016

Heineken im Tank

Der niederländische Bierkonzern sponsert die Formel1. Entscheidend für den Deal sei laut F1-Chef Bernie Ecclestone die Social Media-Kompetenz Heinekens.

AMSTERDAM. Heineken hat sein bieriges Herz für die Formel1 geöffnet: Der niederländische Bierkonzern – in Österreich durch die Brau Union vertreten – und das Formula One Management (FOM) kooperieren ab dem neu benannten Formula1 Gran Premio Heineken D'Italis 2016. Die globale Partnerschaft ist auf mehrere Jahre ausgelegt.

„Die Formel1 – das sind nicht nur einzelne Rennen. Die Formel 1 ist ein weltweites Ereignis. Für den Kontakt mit bestehenden Kunden und den Aufbau von potenziellen künftigen Kundenbeziehungen auf wichtigen Wachstumsmärkten bietet die Formel 1 eine einmalige Chance für Heineken”, sagt Gian­luca Di Tondo, Senior Director Global Heineken Brand.
Die Vorteile der F1 ortet er in drei Bereichen: große wirtschaftliche Möglichkeiten; Ausdehnung der Plattformen für verantwortungsvollen Genuss auf neue und innovative Art und Weise und der „fachliche Austausch” zwischen der F1-Belegschaft und den Mit­arbeitern.

Bier ist sozial kompatibel

Der lohnende Aspekt der Partnerschaft für den Motorsport liegt übrigens nicht nur im monetären Bereich (bis 2023 sollen kolportierte 220 Mio. € fließen), auch die soziale Kompetenz des Bierriesen dünkt profitabel. Mit Geld habe denn auch der Deal nichts zu tun, merkt F1-Zampano Bernie Ecclestone an. Und behauptet: „Wir wären selbst dann glücklich, sie an Bord zu haben, wenn sie keinen Cent zahlen würden.”

Um den Deal beworben haben sich wohl mehrere Brauereien – der Erfolg Heinekens in den Social Media-Plattformen war letztlich insofern entscheidend, als die ­Königsdisziplin des Motorsports ihre virtuelle Existenz bis dato eher negierte; mittlerweile ist die F 1 aber auf Twitter, Facebook und YouTube aktiv. (nov)

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