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Im Zeichen des Klimaschutzes © Severin Wurnig (2)

CEO der Fronius International GmbH, Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauss, Sektionschef für Klima- und Umweltschutz, Jürgen Schneider, sowie Publizist und Nachhaltigkeitsexperte Fred Luks (v.l.).

© Severin Wurnig (2)

CEO der Fronius International GmbH, Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauss, Sektionschef für Klima- und Umweltschutz, Jürgen Schneider, sowie Publizist und Nachhaltigkeitsexperte Fred Luks (v.l.).

Redaktion 13.11.2020

Im Zeichen des Klimaschutzes

Der Wirtschaftskongress von respAct, der CSR-Tag, ­diskutierte Klimaaspekte im unternehmerischen ­Kontext.

WIEN. Bei „unternehmerischem Klimaschutz” geht es nicht etwa nur darum, wie Unternehmen ihre Emissionen und ihren ökologischen Fußabdruck nachhaltig reduzieren können, sondern auch und vor allem um Innovationen. An diesem Thema kommt langfristig kein Unternehmen vorbei. Immer mehr Betriebe haben Klimaschutz als wichtiges Asset für ihren wirtschaftlichen Erfolg erkannt. Mit dem 15. CSR-Tag feiert respAct ein „kleines” Jubiläum und beleuchtet die wirtschaftlichen Erfolge und Chancen, die von aktivem Klimaschutz für Unternehmen ausgehen.

Diskutierte Themen

Bei ebendieser Veranstaltung eröffneten internationale Keynote-Speaker und zwölf Schwerpunkt-Sessions den über 400 Teilnehmenden Einblicke in klimafreundliche Unternehmensführung und innovative Geschäftsmodelle. Die Themen reichten von Klimakommunikation und Mitarbeiterkultur, Green Finance, Kreislaufwirtschaft, Privat Public Partnerships, Logistik, Energieeffizienz bis zum Einsatz von Klimadaten im unternehmerischen Kontext.

Bei unternehmerischem Klimaschutz denkt respAct-Präsident und CEO Austria bei Saint-Gobain, Peter Giffinger, an drei Dinge: „Erstens geht es darum, Verantwortung für den ökologischen Fußabdruck des eigenen Betriebs zu übernehmen. Zweitens versteckt sich hinter dem Begriff die Notwendigkeit, klimaschädliche Aktivitäten im eigenen Unternehmen zu vermeiden und die damit verbundenen Risiken im unternehmerischen Planen und Handeln mitzudenken.” Drittens beschreibe „unternehmerischer Klimaschutz” das Potenzial, Lösungen zu entwickeln, die zum Klimaschutz beitragen.

Weitere Stimmen

Unter der Moderation des Publizisten und Nachhaltigkeits­experten Fred Luks diskutierten am Podium Experten wie Michael Rast, Senior Advisor des Earth Observation Programme, Jürgen Schneider, Sektionschef im Bundesministerium für Klima- und Umweltschutz sowie Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauss, CEO von Fronius International, Anregungen, wie sich Unternehmen noch stärker in Maßnahmen zum Klimaschutz engagieren können.

Weil die globalen Herausforderungen unserer Zeit zu groß sind, um sie alleine bewältigen zu können, brauche es Zusammenarbeit auf mehreren Ebenen. „Es ist nur gemeinsam möglich, die gegenwärtigen und kommenden Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen”, ist respAct-Geschäftsführerin Daniela Knieling überzeugt und forderte Antworten auf die Klimakrise ein. Des Weiteren unterstrich Knieling das enorme Gestaltungs- und Innovationspotenzial, das Unternehmen in diesem Zusammenhang ausschöpfen können. (hk)

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