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Immer up to date © Hagleitner Hygiene International/APA-Fotoservice/Juhasz

KrisenfestDie APA passt Angebot und Ressourcen an, „um ihre Aufgaben nach aktueller, transparenter und zuverlässiger Berichterstattung als unabhängige Nachrichtenagentur zu erfüllen”.

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KrisenfestDie APA passt Angebot und Ressourcen an, „um ihre Aufgaben nach aktueller, transparenter und zuverlässiger Berichterstattung als unabhängige Nachrichtenagentur zu erfüllen”.

Redaktion 20.03.2020

Immer up to date

„Corona dient hier wahrscheinlich als Beschleuniger” – die APA bietet ihren Kunden digitale Lösungen und Services.

••• Von Nadja Riahi

WIEN. In Zeiten wie diesen muss umdisponiert werden. Social Distancing sowie Ausgangsbeschränkungen machen Veranstaltungen im „Real Life” unmöglich. medianet hat bei der Austria Presse Agentur nachgefragt, wie Covid-19 ihr Angebot und ihre Arbeit beeinflusst

„Das APA-Pressezentrum stellt schon immer einen optimalen Rahmen für virtuelle Pressekonferenzen und zeitgemäße, digitale Event-Kommunikation dar. Situationsbedingt gibt es derzeit vermehrt Anfragen zu virtuellen Pressekonferenzen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Unbegrenzt viele Teilnehmer können ortsunabhängig teilhaben und die Inhalte und Botschaften können reichweitenstark über zahlreiche Kanäle direkt und schnell verbreitet werden”, sagt Julia Wippersberg, Geschäftsführerin der APA OTS.

Physisch und digital

„Zudem haben Teilnehmer die Möglichkeiten, sich aktiv einzubringen. Ein weiterer Vorteil der virtuellen Veranstaltung besteht darin, dass zu jeder Übertragung im Anschluss eine Aufzeichnung für die weitere Nutzung vorliegt. Wir rechnen damit, dass sich nach Corona neue Kombinationen von ‚physischen' und ‚digitalen' Pressekonferenzen und Veranstaltungen etablieren werden. Das APA-Pressezentrum bietet perfekte Bedingungen für beides”, so Wippersberg weiter.

Auf die Frage, ob auch nach den Zeiten des Social Distancing Veranstaltungen, Pressekonferenzen und Diskussionen eher online stattfinden werden, antwortet Wippersberg: „Der unmittelbare Kontakt von Unternehmen zu Kunden und Medien wird weiterhin wichtig sein – und wir werden uns nach dem Social Dis­tancing wohl auch wieder danach sehnen. Vermutlich werden aber künftig vermehrt Tools und Lösungen eingesetzt, die es Teilnehmern ermöglichen, virtuell an einer Pressekonferenz, einer Diskussion oder Ähnlichem teilzunehmen, wie eben Questions & Answers -Formate: Corona dient hier wahrscheinlich als Beschleuniger”, sagt Wippersberg.

Teilnahme via Stream

Zu der APA gehört auch der APA-Campus mit einem breiten Angebot an Workshops, die aktuell nicht abgehalten werden können. „Wir arbeiten intensiv an einem zusätzlichen Online-Angebot für den APA-Campus. Mit der Digitalkompetenz und dem spezifischen Know-how der APA-IT haben wir hier optimale technologische Rahmenbedingungen. Wie zahlreiche andere Unternehmen auch, mussten wir die APA-Campus-Workshops aufgrund von Corona bis einschließlich 31. März 2020 absagen, werden diese jedoch sobald wie möglich nachholen. Wir nutzen jetzt die Zeit, um das Digitalangebot aufzubauen und zu intensivieren”, sagt Wippersberg. Die APA passe in dieser Krisenzeit nicht nur ihr Angebot, sondern auch ihre technischen und personellen Ressourcen an, um den Bedürfnissen der Bevölkerung nachzukommen.

Für den Fall gerüstet

„Der Bedarf an faktenbasierten und geprüften Nachrichten steigt in Krisenzeiten naturgemäß enorm an. Zentrale Aufgabe als unabhängige nationale Nachrichtenagentur ist die tagesaktuelle und langfristige Sicherstellung der zuverlässigen redaktionellen APA-Berichterstattung, der transparenten Verbreitung von OTS-Informationen und des stabilen technischen Betriebs auch bei maximalen Systemauslastungen. Dies ist durch redundante Rechenzentren und Notfallsysteme gewährleistet”, heißt es seitens der APA. „Als Teil der kritischen Infrastruktur sind wir sowohl personell als auch technisch vorbereitet beziehungsweise passen unsere Ressourcen und Leistungen laufend an die aktuellen Entwicklungen an. So haben wir zum Beispiel kürzlich unseren Kunden entgeltfreie Erweiterungen für die mobile Nachrichtenversorgung bis Ende Juni angeboten.”

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